Alle zwei Jahre wird in Baden-Württemberg der Tierschutzpreis verliehen. Minister Peter Hauk hat den mit 7.500 Euro dotierten Preis, der teilbar ist, am Dienstag verliehen. Zwei der sechs Preisträger kommen aus dem Kreis Ravensburg.
Mit dem Tierschutzpreis werden die außergewöhnlichen Leistungen von Personen, Vereinen und Betrieben im Bereich des Tierschutzes im Ländle anerkannt und gewürdigt. Die ausgewählten sechs Preisträger bilden ein breites Spektrum des Tierschutz-Engagements in Baden-Württemberg ab, heißt es in einer Pressemitteilung.
Lebensbedingung aller Tiere soll verbessert werden
„Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und es ist unsere Verantwortung, ihren Schutz und einen artgerechten Umgang zu gewährleisten. Daher ist die Landesregierung bestrebt, die Lebensbedingungen aller Tiere im Land weiter zu verbessern“, so Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, anlässlich der Verleihung.
Zu den Preisträgern zählt unter anderem auch Alexander Dreher. Er ist Mitglied der Wildtierrettung Bad Waldsee. Seit 2019 beteiligt er sich an der drohnengestützten Jungwildrettung, die auch eine Aufzuchtstation hat. Bei Todesfällen von Geißen werden Kitze aus ganz Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz zu ihm gebracht und versorgt. Die Jungtiere werden sechs bis sieben Wochen in einer eigens dafür gebauten Station untergebracht und aufgezogen.
AnCa – Grundversorgung für Tiere von Menschen in Notlagen
Ein weiterer Preisträger aus unserer Region ist das Projekt Animal Care (AnCa) auf dem Dornahof Ravensburg. Spezielles Ziel ist es, die tiermedizinische Grundversorgung für milieuspezifisch gehaltene Tiere zu ermöglichen, zum Beispiel durch regelmäßige Untersuchungen und Gesundheitsprophylaxe. Angeboten werden sowohl Tierfutterspenden, als auch kostenfreie Tierarztsprechstunden. AnCa kümmert sich um Tiere von Menschen in Notlagen. Menschen, die zum Beispiel sozial ausgegrenzt, benachteiligt, suchtkrank oder wohnungslos sind.
Weitere Infos zum Tierschutzpreis 2025 unter www.baden-wuerttemberg.de
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)