Frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger zum Windparkprojekt

Windparkprojekt In Michelwinnaden geplant.
Windparkprojekt In Michelwinnaden geplant. (Bild: Pixabay/ Symbolbild)

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Noch ganz am Beginn steht das Windparkprojekt „Osterholz“ bei Michelwinnaden. Um hier frühzeitig direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und zum geplanten Projekt zu informieren, lud die Ortschaftsverwaltung Michelwinnaden zusammen mit dem Vorhabenträger RES aus Vörstetten vergangene Woche alle Interessierten ins Dorfgemeinschaftshaus (Burg) zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein. 

Rund 80 Interessierte, darunter auch Oberbürgermeister Matthias Henne und die Ortsvorsteherin aus Winterstettendorf, Marianne Müller, haben dabei die Möglichkeit genutzt, sich zum geplanten Windenergieprojekt auf der Fläche „Osterholz“, nordöstlich von Michelwinnaden, zu informieren und Fragen zu stellen. Das Vorhaben auf den Flächen des Staatsforstes erklärten Markus Kissing, Projektmanager Wind RES Deutschland GmbH, sowie Projektentwickler Jonas Werle, ebenfalls von der Firma RES, ausführlich anhand einer Präsentation. Momentan sind zwei Anlagen im Bereich zwischen Michelwinnaden und Winterstettendorf geplant und eventuell eine weitere Anlage östlich der B30. Die geplanten modernen Windräder könnten pro Jahr nachhaltigen Strom für rund 9.000 durchschnittliche Haushalte erzeugen.

Aus der Bevölkerung heraus wurden Fragen zu Nabenhöhe, Flügellänge, Spitzengeschwindigkeit, Beteiligungen der Bürger an der Anlage und viele mehr gestellt. Da sich das Verfahren, wie erwähnt, noch ganz am Beginn befindet, konnte über die speziellen Details noch keine Auskunft gegeben werden. Das soll aber bald nachgeholt werden, wenn die Vorplanungen positiv abgeschlossen werden können. Spätestens für den kommenden Herbst ist eine zweite Informationsveranstaltung vorgesehen. 

Oberbürgermeister Matthias Henne und Ortsvorsteher Frieder Skowronski waren ebenfalls anwesend und haben die Veranstaltung moderiert, beide lobten den sachlichen und fairen Austausch untereinander. Beide Vertreter der Firma RES Deutschland bedankten sich nicht nur für die Aufmerksamkeit und die Fragen rund um das Windprojekt, sondern auch für hilfreiche Hinweise aus der Bevölkerung.

(Pressemitteilung: Stadt Bad Waldsee/ Brigitte Göppel)