Eine Gewitterfront sorgt am Mittwochnachmittag in Wasserburg für mehrere Feuerwehreinsätze. Umgestürzte Bäume versperren Straßen und führen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Während die Feuerwehr zunächst wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage ausrückte, zog zeitgleich eine Gewitterfront über das Gemeindegebiet. In der Folge mussten die Einsatzkräfte mehrere durch umgestürzte Bäume blockierte Straßen freiräumen.
Brandmeldeanlage löst ohne erkennbaren Grund aus
Der erste Alarm ging am Mittwoch, 15. Juli, um 16.35 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Allgäu ein. In einem Beherbergungsbetrieb im Ortsteil Hege hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Gemeinsam mit der Feuerwehr Hege kontrollierten die Einsatzkräfte das Gebäude. Einen Auslösegrund konnten sie nicht feststellen, sodass die Einsatzstelle nach kurzer Zeit an den Betreiber übergeben wurde.
Umgestürzte Bäume sorgen für Verkehrschaos
Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte fest, dass umgestürzte Bäume Straßen blockierten. Besonders betroffen war die Auffahrt zur Kreisstraße LI16. Sowohl die Auffahrt in Richtung Lindau als auch die Abfahrt aus Richtung Lindau waren nicht passierbar.
Da der Bahnübergang in der Dorfstraße derzeit wegen Gleisarbeiten gesperrt ist, kam es in diesem Bereich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr entfernte die umgestürzten Bäume und fällte zusätzlich einen beschädigten Baum, der noch stehen geblieben war.
Insgesamt sechs Einsätze
Weitere Einsatzstellen wurden anschließend auf der Kreisstraße LI16, am Bahnhof sowie am Mooslachenparkplatz gemeldet.
Insgesamt arbeitete die Feuerwehr Wasserburg sechs Einsätze mit drei Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften ab. Gegen 18.30 Uhr konnten die letzten Kräfte wieder einrücken.
(Quelle: Feuerwehr Wasserburg)