Das Cavazzen Museum in Lindau ist mit dem Schwäbischen Museumspreis ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt die umfassende Sanierung und die Wiedereröffnung des Hauses.
Das Cavazzen Museum Lindau hat den Schwäbischen Museumspreis der Hans-Frei-Kulturstiftung erhalten. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des Schwäbischen Museumstags in Lindau verliehen.
Würdigung für Sanierung und Neuausrichtung
Christoph Lang, Bezirksheimatpfleger und Vorsitzender der Stiftung, überreichte die Urkunde. Er hob den „Mut, die Hartnäckigkeit und die Zuversicht“ der Projektverantwortlichen hervor. Mit der Wiedereröffnung habe die Inselstadt einen zweiten Leuchtturm erhalten. Diese Eigenschaften gehörten zur „DNA von Lindau“, sagte Lang.
Den Preis nahmen der Zweite Bürgermeister Daniel Obermayr, Museumsleiterin Barbara Reil und Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn entgegen. Obermayr betonte in seiner Begrüßung, Museen sollten nicht nur Entwicklung aufzeigen, sondern auch in die Zukunft weisen. Ein Museumsbesuch erinnere zudem daran, dass „wir alle durch unser Handeln Verantwortung für diese Entwicklung tragen“.

Preis ist mit 5.000 Euro dotiert
Die Hans-Frei-Kulturstiftung vergibt den mit 5.000 Euro dotierten Schwäbischen Museumspreis seit 1998. Er geht auf den 2024 verstorbenen Bezirksheimatpfleger Hans Frei zurück.
Christoph Lang zeigte sich vom Cavazzen Museum beeindruckt. Das Museum strahle über die Region hinaus und sei ein wichtiger Bestandteil der Museumslandschaft in Schwaben. „Wer ein ähnliches Projekt plant, sollte sich von Lindau inspirieren lassen“, sagte Lang.
Derzeit zeigt das Cavazzen Museum neben seiner Dauerausstellung zur Stadtgeschichte die Sonderausstellung „Picasso.Handmade“ mit rund 50 Werken von Pablo Picasso.
(Quelle: Stadt Lindau)