Mannöver in der Luft und am Boden UN-Beobachter werden rund um Lindau ausgebildet

UN-Beobachter werden rund um Lindau ausgebildet
Ein Hubschrauber gehört zu den Luftfahrzeugen, die bei der Ausbildung von UN-Beobachtern im Landkreis Lindau zum Einsatz kommen. Die Übung läuft noch bis zum 3. Juli. (Symbolbild: flavijus / iStock Editorial / Getty Images Plus)

Noch bis zum 3. Juli kommt es im Landkreis Lindau zu Truppenübungen der Nato-Streitkräfte. Der Schwerpunkt der Übung liegt im Bereich der Gemeinden Schlachters, Opfenbach, Scheidegg, Maierhöfen und Stiefenhofen. Vor liegengebliebener Munition wird gewarnt.

Die Übungen zur Ausbildung von UN-Beobachtern haben am 22. Juni begonnen. Rund 220 nationale und internationale Soldaten nehmen daran teil. Wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes Lindau heißt, kommen rund 90 Radfahrzeuge sowie drei Hubschrauber, die in einer Mindestflughöhe von 600 Fuß operieren, zum Einsatz.

Vorsicht vor liegengebliebenen Sprengmitteln

Darüber hinaus wird eine Drohne in Flughöhen zwischen 0 und 400 Fuß eingesetzt. Auf dem Bodensee im Bereich Lindau werden zudem fünf Boote im Rahmen der Übung zu sehen sein.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den Einrichtungen der übenden Truppen fernzuhalten. Gleichzeitig wird auf die Gefahren, die von liegen gebliebenen Sprengmitteln, Fundmunition oder dergleichen ausgehen können, hingewiesen. Sollten derartige Gestände aufgefunden werden, ist die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.

Schäden melden

Etwaige Manöverschäden sind fristgerecht bei der zuständigen Gemeinde anzumelden. Die zuständige Behörde für Manöverschäden der Bundeswehr ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Schadensregulierungsstelle – Regionalbüro Süd Nürnberg, Rudolphstraße 28-30, 90489 Nürnberg, Tel. 0911/99261-0.

(Quelle: Landratsamt Lindau)