Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) fördert Lindauer Nobelpreisträgertagungen

Lindauer Landrat Elmar Stegmann (Links) und Europaminister Eric Beißwenger freuen sich über die Förderung.
Lindauer Landrat Elmar Stegmann (Links) und Europaminister Eric Beißwenger freuen sich über die Förderung. (Bild: Bayrische Staatskanzlei)

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Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) hat am Freitag bei ihrer Sitzung unter dem Vorsitz des bayerischen Europaministers Eric Beißwenger in der Münchner Residenz beschlossen, die Lindauer Nobelpreisträgertagung für die Jahre 2025 bis 2028 mit insgesamt 375.000 Euro zu unterstützen.

Beißwenger: „Die Lindauer Nobelpreisträgertagungenstellen ein weltweit anerkanntes Wissenschaftsforum für den Austausch zwischen Nobelpreisträgern sowie Nachwuchswissenschaftlern dar. Sie ist ein absolutes Aushängeschild für unsere Bodenseeregion. Zwischen der IBK und den Lindauer Nobelpreisträgertagungen besteht eine langjährige Zusammenarbeit, die wir mit unserem aktuellen Beschluss zukunftsfest gemacht haben.“

Im Gegenzug verpflichtet sich die Nobelpreisträgertagung, jährlich eine Tagung zu einer der drei wissenschaftlichen Disziplinen des Nobelpreises Physik, Chemie und Physiologie/Medizin beziehungsweise zur Ökonomie auszurichten. 2025 sollen zwei Tagungen stattfinden, eine zu Chemie und eine zu Ökonomie. 2026 soll dann eine interdisziplinäre Tagung durchgeführt werden. Die Teilnahme von Studierenden aus dem Bodenseeraum sowie von internationalen Studenten, die eine Zukunftsperspektive in der Region haben, soll gefördert werden. Darüber hinaus werden in Zukunft Schülergespräche angeboten, in deren Rahmen einzelne Nobelpreisträger Schulen im Bodenseeraum besuchen und mit Schülern diskutieren.

Der Lindauer Landrat Elmar Stegmann: „Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen sind wie ein Magnet, der die klügsten Köpfe aus aller Welt anzieht und in der Bodenseeregion zusammenführt. Ich freue mich sehr, dass die Internationale Bodensee-Konferenz dieses wissenschaftliche Großereignis auch in den kommenden Jahren fördern wird und bedanke mich für die großzügige Unterstützung. Die IBK trägt damit wesentlich dazu bei, das Potenzial der Veranstaltung für die Wissenschaftskommunikation und die Nachwuchsförderung weiter auszubauen. Die Förderung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der IBK und den Mitgliedsländern. Diese Partnerschaft zeigt deutlich, wie wichtig die grenzüberschreitende Kooperation für die Region ist.“

Beißwenger: „Mit der vorliegenden Leistungsvereinbarung werden die gegenseitigen Verpflichtungen und Erwartungen nun genauer definiert und für beide Seiten transparent dargestellt. Das ist ein wertvoller Fortschritt.“

Die Internationale Bodensee-Konferenz(IBK) ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern.

Die IBK hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Durch die politische Abstimmung und gemeinsame Projekte leistet die IBK einen nachhaltigen Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region.

(Pressemitteilung: Bayrische Staatskanzlei)