Mit einem teuren Sportwagen in die EU einzureisen, ohne ihn anzumelden, kann teuer werden. Für einen Mann aus dem Vereinigten Königreich endete dies mit hohen Zollgebühren und einem Strafverfahren.
Weil er seinen Sportwagen nicht ordnungsgemäß zur Einfuhr in die EU angemeldet hatte, musste ein 56-jähriger Autofahrer Gebühren in Höhe von 23.000 Euro zahlen. Wie der Zoll mitteilte, wurde der Fahrer eines Aston Martin Vantage V8 auf der Autobahn 96 nahe Lindau kontrolliert. Der Mann aus dem Vereinigten Königreich erklärte am Montag, dass er das in der Schweiz zugelassene Fahrzeug im Rahmen eines Umzugs nach Tschechien und damit in die EU bringen wollte.
Da die Einfuhr des rund 74.000 Euro teuren Sportwagens nicht angemeldet worden war, wurden Zoll und Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 23.000 Euro fällig.
Wagen vorübergehend beschlagnahmt
Nach Angaben der Behörden konnte der Mann den Betrag zunächst nicht begleichen, weshalb das Fahrzeug vorübergehend beschlagnahmt wurde. Am Dienstag erhielt er den Sportwagen nach Zahlung der Gebühren zurück. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.