Ausbreitung soll verhindert werden Japankäfer: Quarantänezone bei Lindau geplant

Japankäfer: Quarantänezone bei Lindau geplant
Der Japankäfer ist ein invasiver Schädling, der zahlreiche landwirtschaftliche, gartenbauliche Kulturen sowie Gehölze und Zierpflanzen befällt (Bild: LfL)
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Nach mehreren Japankäfer-Funden bei Lindau soll eine Quarantänezone ausgewiesen werden. Die LfL informiert dazu am 2. September in Weißensberg.

Nachdem auch in diesem Jahr östlich von Lindau mehrere Japankäfer in Pheromonfallen nachgewiesen worden waren, leitete die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Mitte Juli eine Abgrenzungserhebung ein. Mit zusätzlichen Fallen und Sichtkontrollen wurde untersucht, wie weit sich der Schädling in den betroffenen Gebieten bereits ausgebreitet hat.

Auf Grundlage der Ergebnisse muss nun gemäß den Vorgaben der entsprechenden EU-Durchführungsverordnung ein abgegrenztes Gebiet als Quarantänezone ausgewiesen werden. Damit soll eine weitere Ausbreitung des Japankäfers verhindert werden.

Allgemeinverfügung legt Maßnahmen fest

Die LfL wird in den kommenden Tagen eine Allgemeinverfügung erlassen. Darin werden die Grenzen des Gebiets sowie die dort geltenden Maßnahmen und Regelungen festgelegt.

Betroffen sind die Lindauer Gemeindeteile Oberhochsteg und Gitzenweiler, in denen der Japankäfer wiederholt nachgewiesen wurde. Ob sich ein Grundstück oder eine Fläche innerhalb der Befallszone befindet, lässt sich auf der Internetseite der LfL anhand einer Karte überprüfen.

Fachleute informieren über Quarantänezone

Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung informieren Fachleute der LfL, der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) sowie der örtlichen Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über die aktuelle Befallssituation, die Ergebnisse der Abgrenzungserhebung und das weitere Vorgehen.

Dabei erläutern sie, welche Maßnahmen mit der Ausweisung des abgegrenzten Gebiets verbunden sind, welche Regelungen für Privatpersonen und Betriebe gelten und was insbesondere beim Umgang mit Pflanzen, Boden und pflanzlichem Material zu beachten ist.

Informationsabend am 2. September

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Lindau, landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe sowie alle Interessierten. Sie findet am Mittwoch, 2. September 2026, um 19 Uhr in der Festhalle Weißensberg, Schulstraße 4, 88138 Weißensberg, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und die Karte zur Befallszone gibt es bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Ansprechpartnerin ist Dr. Dorothee Kaemmerer vom Institut für Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Sie ist per E-Mail unter [email protected] sowie telefonisch unter 08161 8640-5717 erreichbar.

(Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL))

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.