Es sollte ein toller Ausflug mit einem modernen E-Scooter werden. Doch die Ausfahrt endet für einen Senior in Wallhausen tragisch: Er stürzte mit dem Roller und verletzte sich so schwer, dass er stirbt.
Der 79-Jährige war am Samstagmittag gegen 12 Uhr mit einem E-Scooter in Wallhausen auf der Heinrich-von-Tettingen-Straße in Richtung Uferstraße unterwegs. Auf der abschüssigen Straße verlor er die Kontrolle über den Scooter und stürzte. Bei dem Sturz erlitt er eine schwere Kopfverletzung.
Er wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Trotz aller Bemühungen erlag der Senior am Sonntag seinen schweren Verletzungen.
E-Scooter fahren kann riskant sein
Laut Polizei unterschätzen viele Nutzer die Risiken der elektrischen Roller. So besitzen E-Scooter wesentlich kleinere Räder, wodurch kurze, oft ruckartige Lenkbewegungen entstehen.
Außerdem ist die Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde ziemlich rasant. Hier kann man sich nicht sicher sein, in überraschenden Situationen schnell genug ausweichen und bremsen zu können. Deswegen sollte man sich zuerst mit den Bremsvorrichtungen und der Bremswirkung der verschiedenen Modelle vertraut machen, bevor man losfährt und ein hohes Tempo erreicht.
Ein Helm sorgt für Sicherheit
Auch wenn er der spontanen Nutzung oft im Wege steht: Ein Helm kann beim E-Scooter fahren vor schweren Verletzungen schützen, wenn es zu einem Sturz kommen sollte.
(Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Polizei – Dein Partner / VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GmbH. )