Kinderhaus überschwemmt Starkregen und Hochwasser fordert die Feuerwehr Konstanz

Starkregen und Hochwasser fordert die Feuerwehr Konstanz
Das Kinderhaus St. Martin in Konstanz wurde am Wochenende überflutet. (Bild: Feuerwehr Konstanz)

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Über das Wochenende zog eine größere Regenfront mit ergiebigen Dauerregen über das Land. Auch in Konstanz kam es zu 35 wetterbedingten Einsätzen. 30-mal waren Keller, Wohnungen, Lagerflächen oder Straßen mit Wasser überflutet worden.

Besonders schwer traf es dabei das Kinderhaus St. Martin in der Eichbühlstraße. Dort trat ein Bach über das Ufer und überschwemmte das Kinderhaus ebenerdig. Hier war ein massives Kräfte- und Materialaufgebot der Feuerwehr Konstanz notwendig um die Wassermassen umzulenken und den Keller trockenzulegen. Umliegende Gebäude wurden ebenfalls von den Wassermassen überschwemmt.

Mittels mehrerer Tauchpumpen, Tragkraftspritzen und einer Hochleistungspumpe, dem sogenannten Hytrans Fire System, konnte der Wasserstand um das Kinderhaus gesenkt werden. Anschließend wurde der Bach mit Sandsäcken und einem Graben umgeleitet. Am Morgen des 02. Juni senkte sich der Pegel des Baches soweit, dass die Kräfte den Einsatz nach knapp 27 Stunden beenden konnten.

(Bilder: Feuerwehr Konstanz)

Weiter beschäftigten fünf umgestürzte Bäume die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet. Einer davon traf einen Kuhstall. Tiere wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Parallel zu den laufenden Einsätzen wurde gegen 17 Uhr am 01. Juni der Hochwasserzug des Landkreises Konstanz angefordert. Dieser wurde im Kreis Ravensburg zur Unterstützung der dortigen Einsatzkräfte benötigt. Eine Abordnung Konstanzer Einsatzkräfte unterstützten hier bis zum Folgetag mit dem Rüstwagen und einem Mannschaftstransportwagen. Dieser Einsatz konnte nach 16 Stunden beendet werden.

Trotz der Einsätze im Stadtgebiet wurde die Stadt weitestgehend von den Regenmassen verschont.

(Pressemitteilung: Feuerwehr Konstanz)