Ausweichmöglichkeit für Kinderbetreuung gesucht Überschwemmung im Kinderhaus St. Martin

Überschwemmung im Kinderhaus St. Martin
Im Vergleich zu umliegenden Städten und Gebieten ist Konstanz bislang noch relativ glimpflich davongekommen, jedoch traf es den Kindergarten in Wollmatingen. (Bild: Stadt Konstanz)

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Der Deutsche Wetterdienst hatte Ende der Woche vor ergiebigem Dauerregen gewarnt und er kam auch. Im Vergleich zu umliegenden Städten und Gebieten ist Konstanz bislang noch relativ glimpflich davongekommen. Das Kinderhaus St. Martin in Wollmatingen steht aber leider unter Wasser. Das Erdgeschoss ist inzwischen trockengelegt – im Keller steht noch Wasser. Die Feuerwehr schützt das Gebäude nun durch Sandsäcke.

Neben dem Regen kommen im Gebiet dort Wasser vom Giratsmoosbach, aus den Kanälen aufsteigendes Grundwasser und der Wasserablauf vom höhergelegenen Purren bzw. Bettenberg zusammen.

OB Uli Burchardt hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht: „Ich danke den Einsatzkräften und Helfer am Kinderhaus St. Martin, die auch aktuell noch ihr Bestes geben, das Wasser aus dem Gebäude zu bekommen. Die Feuerwehr pumpt gerade mit 12.000 Litern pro Minute das Wasser ab. Parallel wünsche ich allen, die auch vom aktuellen Starkregen und damit verbundenen Überschwemmungen betroffen sind, starke Nerven und einen möglichst glimpflichen Ausgang. Gebt auf euch Acht!“

Auch die Kita-Leitung und Mitarbeitende waren vor Ort und haben mit angepackt. Über die Leitung ging eine Information an die Familien der dort betreuten Kinder. Das Kinderhaus wird am Montag nicht wieder im Betrieb gehen können. Die Stadtverwaltung sucht – gemeinsam mit der katholischen Kirche, die dort die Trägerin der Einrichtung ist – nach räumlichen Ausweichmöglichkeiten, damit die Betreuung möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann.

(Pressemitteilung: Stadt Konstanz)