Hochwasserschutz in Konstanz: Bau der Schutzwand am Grenzbach startet

Hochwasserschutz in Konstanz: Bau der Schutzwand am Grenzbach startet
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Um das geplante Wohnquartier auf dem Döbele-Areal sowie Teile des Stadtteils Paradies vor Hochwasser zu schützen, startet die Stadt Konstanz den Bau einer Hochwasserschutzwand am Grenzbach. Die ersten Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am Montag, den 10. März entlang der Blarerstraße 49.

60 Meter lange Schutzwand für mehr Sicherheit

In der ersten Bauphase entsteht eine rund 60 Meter lange und 1,80 Meter hohe Betonwand in der Böschung des Grenzbachs, zwischen den beiden Fußgängerbrücken. Die Höhe basiert auf Berechnungen für ein sogenanntes „HQ 100“ – ein Hochwasserereignis, das statistisch einmal in 100 Jahren auftritt.

Von der Wohnbebauung aus wird die Mauer nur etwa 90 Zentimeter hoch sichtbar sein. Die Ansicht zum Grenzbach wird nach Fertigstellung mit Erde bedeckt, und die Böschung wird begrünt. Dabei wird auch ein zuvor gefällter Ahornbaum durch eine neue Bepflanzung ersetzt. Das bestehende Geländer am Bach bleibt erhalten und wird entsprechend angepasst.

Für die Baumaßnahmen sind zunächst drei Monate eingeplant, wobei die tatsächliche Dauer wetterabhängig ist.

Vereinbarung mit Kreuzlingen: Abfluss von 7 m² pro Sekunde gesichert

Das Döbele-Quartier liegt in einem hochwassergefährdeten Bereich, wie Untersuchungen bestätigen. Mit der neuen Schutzwand stellt die Stadt Konstanz sicher, dass der vertraglich vereinbarte Abfluss von 7 m² Wasser pro Sekunde auf deutscher Seite eingehalten wird.

Zusätzlich dient die Mauer als Schutzbarriere gegen Überflutungen und sorgt dafür, dass Wohngebiete und Infrastruktur bestmöglich vor Hochwasserereignissen geschützt sind.

(Quelle: Stadt Konstanz)