Streit um Pfandflasche: Tatverdächtiger nach Messerangriff ermittelt

Streit um Pfandflasche: Tatverdächtiger nach Messerangriff ermittelt
Nach dem Messerangriff auf einen 66-Jährigen stellte sich der Tatverdächte am Mittwochnachmittag bei der Polizei. (Bild: Pichler / Südwestdeutsches Mediennetzwerk)

WOCHENBLATT

Nach der Streitigkeit um eine Pfandflasche am Dienstagnachmittag, bei der ein 66-Jähriger durch einen Messerstich verletzt wurde, ist zwischenzeitlich ein Tatverdächtiger bekannt.

Der 58-jährige Mann stellte sich bereits am Mittwochnachmittag selbst beim Polizeirevier Friedrichshafen. Seine Angaben konnten zwischenzeitlich weitgehend verifiziert werden, weshalb davon ausgegangen wird, dass er in der Auseinandersetzung mit dem 66-Jährigen das Messer geführt hat. Inwieweit seine Aussagen glaubhaft sind, dass er selbst zunächst von dem später Verletzten angegangen wurde und sich danach zur Wehr gesetzt hat, müssen die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergeben. Diese werden zwischenzeitlich vom Polizeiposten Meersburg weitergeführt und sind noch nicht abgeschlossen. Ihnen liegt derzeit der Straftatbestand der gefährlichen Körperverletzung zugrunde.

Der 66-jährige Verletzte soll nach derzeitigem Stand heute aus dem Krankenhaus entlassen werden.

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Ravensburg)