Startschuss für den Breitbandausbau Stadtwerk am See und TeleData bringen turboschnelles Internet nach Frickingen

Stadtwerk am See und TeleData bringen turboschnelles Internet nach Frickingen
Von links nach rechts: Gürkan Koca, Projektierung SWSee; Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze SWSee; Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer SWSee; Jürgen Stukle, Bürgermeister Frickingen; Armin Walter, kaufm. Geschäftsführer TeleData; Florian Siefert, Breitbandkoordinator TeleData. (Bild: Stadtwerk am See)

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Startschuss für das turboschnelle Internet in Frickingen: Die Bietergemeinschaft Stadtwerk am See und TeleData erhielt den Zuschlag für die Ausschreibung um das von Bund und Land geförderte Breitbandprojekt „Graue Flecken“. Damit packen die beiden Unternehmen den Ausbau der gigabitfähigen Glasfasertechnologie in Frickingen wieder gemeinsam an.

Im Fokus dieses millionenschweren Förderprojektes von Bund, Land und Gemeinde, steht die flächendeckende Erschließung von bislang unterversorgten Anschlüssen, bei denen aktuell technisch weniger als 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen – die sogenannten grauen Flecken. Aufgrund der Förderung ist für Eigentümer, die in diese Kategorie fallen, der Glasfaserhausanschlusses kostenlos.

„Wir freuen uns einmal mehr beweisen zu können, dass wir ein ganzheitlicher Lösungsanbieter sind: weit über die klassischen Stadtwerk-Sparten Strom, Gas und Wasser hinaus. Der Glasfaserausbau in Frickingen – das ist gelebte Daseinsvorsorge“, erklärt Stadtwerk Geschäftsführer Alexander- Florian Bürkle und fügt hinzu: „Aber klar, als Strom- und Gasnetzbetreiber in Frickingen spielt uns die Netzkenntnis beim Glasfaserausbau natürlich in die Karten“. Mit einer Gesamttrassenlänge von rund 19 Kilometern und circa 43 Kilometer Leerrohreinsatz profitieren knapp 250 Haushalte und Firmen vom schnellen Internet.

„Wir starten im September 2024 in Altheim, ziehen mit der Baukolonne weiter über Frickingen und enden in Leustetten. Nach voraussichtlich 24 Monaten Bauzeit können wir dann auch in der Gemeinde Frickingen einen grünen Haken hinter die Glasfaserausbauphase setzen“, erklärt Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze beim Stadtwerk am See.

Danach profitieren die betroffenen Haushalte und Firmen von Internetgeschwindigkeiten mit derzeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde im Down- und 200 Megabit pro Sekunde im Upload. „Die Bürgerinnen und Bürger in Frickingen können sich auf uns und unser attraktives Angebot verlassen: mit unseren

Glasfaserprodukten ist turboschnelles surfen, gleichzeitiges streamen, im Home-Office arbeiten oder fernsehen in HD-Qualität kein Problem mehr. Und für Geschäftskunden ist natürlich noch einiges mehr drin“, erklärt der kaufmännische TeleData Geschäftsführer Armin Walter. Durch die Kundenzentren in der Region sei der Internetprovider stets als Ansprechpartner vor Ort, was TeleData zum „Netz mit Heimvorteil“ mache. Alle Eigentümer, die mit ihrem Anschluss in

die „unterversorgte Kategorie“ zählen und deshalb von einem geförderten Anschluss profitieren, erhalten in den kommenden Wochen ein separates Anschreiben vom Stadtwerk am See und der TeleData. Dort enthalten sind alle notwendigen Informationen, Unterlagen, Ansprechpartner sowie die Einladung zu einer Informationsveranstaltung im Benvenut Stengele Haus in Altheim.

„Mit dem Bundesförderprogramm Gigabit sowie der Gigabitmitfinanzierung haben das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie das Land Baden-Württemberg den Weg in eine digitale Zukunft bereitet“, erklärt Bürgermeister Jürgen Stukle. 90 Prozent der Kosten sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde Frickingen stemmt die restlichen 10 Prozent. „Mit Hilfe der Förderung bringen wir jetzt insbesondere auch die Weiler ans schnelle Netz, damit auch sie endlich mit ausreichend Leistung versorgt sind“, fügt Stukle hinzu.

Weitere Informationen zum Glasfaserausbau finden Interessierte unter der Webseite.

(Pressemitteilung: Stadtwerk am See/ TeleData)