Am Flugplatz Markdorf kommt es zu einem Unfall mit einem Ultraleichtflugzeug. Zwei Insassen werden vom Rettungsdienst versorgt.
Am Donnerstagmorgen, 23. April 2026, kam es am Flugplatz Markdorf im Bodenseekreis zu einem Flugunfall, bei dem ein Ultraleichtflugzeug schwer beschädigt wurde. Das mit zwei Personen besetzte Flugzeug überschlug sich nach dem Anflug bei der Landung auf der Graspiste. Die Freiwillige Feuerwehr Markdorf und Kräfte des Rettungsdienstes wurden um 8.20 Uhr alarmiert, der Flugplatz wurde für weiteren Flugverkehr gesperrt.
Feuerwehr sichert Unfallstelle
Beim Eintreffen der Feuerwehr lag das havarierte Fluggerät auf dem Dach. Die beiden Insassen befanden sich nicht mehr im Cockpit, sondern wurden bereits vom Rettungsdienst versorgt. Als Erstmaßnahme wurde der Brandschutz sichergestellt, da aus den Enden der Tragflächen Treibstoff austrat.
Um den Treibstoffaustritt zu stoppen, wurde das Flugzeug von Hand wieder auf die Räder gestellt und zur Abstellfläche für Flugzeuge am Rollfeldrand gerollt. Anschließend konnten Mitarbeiter des Flugplatzes den verbliebenen Treibstoff aus den Tragflächen in Kanister umfüllen.
Einsatz bis in den Vormittag
Der mitalarmierte Fachberater „Flugunfall“ sowie das Personal des Flugplatzbetreibers unterstützten die Einsatzleitung. In Absprache mit dem später eingetroffenen Behördenvertreter des Amtes für Gewässer- und Bodenschutz waren keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr notwendig. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei sowie den Flugplatzbetreiber übergeben.
Im Einsatz war die Feuerwehr Markdorf mit 27 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen bis gegen 10.30 Uhr. Die ebenfalls alarmierte Drohneneinheit des Bodenseekreises musste nicht ausrücken.
Zur genauen Unfallursache, zur Schadenshöhe sowie zur Schwere der Verletzungen der Insassen liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Hierzu wird auf die Pressestelle des Polizeipräsidiums verwiesen.
Eingesetzte Kräfte
- Freiwillige Feuerwehr Markdorf
- Stellvertretender Kreisbrandmeister Felix Engesser
- Fachberater „Flugunfall“
- DRK Rettungsdienst und DRK SEG Markdorf
- DRF Rettungshubschrauber Christoph 45
- Amt für Gewässer- und Bodenschutz
- Polizei
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis e. V.)