Verwaltung im Wandel Stadt Tettnang verlagert Teile der Verwaltung ins Gebäude am Kaplaneiweg

Stadt Tettnang verlagert Teile der Verwaltung ins Gebäude am Kaplaneiweg
Das ehemalige Avira-Gebäude am Kaplaneiweg wird künftig als neues Verwaltungszentrum der Stadt Tettnang genutzt. Ab Januar ziehen dort schrittweise mehrere Verwaltungsbereiche ein. (Bild: Stadt Tettnang)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Die Stadt Tettnang beginnt im Januar 2026 mit der schrittweisen Verlagerung mehrerer Verwaltungsbereiche in das neue Verwaltungsgebäude am Kaplaneiweg. Das Gebäude, das zuvor von der Firma Avira genutzt wurde, soll künftig als zentraler Standort für zahlreiche interne Fachämter dienen. Die Umzüge starten Ende Januar und sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein.

Betroffen sind unter anderem das Amt für Bildung, das Amt für Finanzen inklusive Liegenschaften, Steuern und Controlling, das Amt für Personal, Organisation und IT sowie die Bereiche Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau, Baurecht und Klimaschutz. Auch das Büro der Bürgermeisterin mit Stadtmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und der Geschäftsstelle Gemeinderat sowie der Erste Beigeordnete werden künftig am Kaplaneiweg arbeiten.

Durch die Bündelung dieser Bereiche an einem Standort entstehen deutlich kürzere Wege zwischen Ämtern, die eng zusammenarbeiten. Dies soll den fachlichen Austausch erleichtern und Entscheidungsprozesse beschleunigen.

Publikumsintensive Bereiche bleiben in der Innenstadt

Bewusst in der Innenstadt verbleiben Ämter mit hohem Publikumsverkehr. Dazu zählen der Bürgerservice, das Amt für Ordnung und Soziales mit Standesamt, der Fachbereich Soziales und Integration, die Tourist-Information, das Amt für Kultur und Tourismus mit Spectrum Kultur sowie die Anlaufstelle für Bürgerengagement.

„Sie sichern weiterhin die unmittelbare Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt und bleiben in der Innenstadt präsent“, betont Bürgermeisterin Regine Rist.

Schrittweise Umzüge bis Ende Juni

Den Auftakt macht das Amt für Bildung, dessen Umzug Ende Januar abgeschlossen sein soll. Bis Ende März folgt das Amt für Finanzen, anschließend zieht das Amt für Personal, Organisation und IT bis Ende April um. Ende Mai wechseln die Bereiche Stadtplanung, Hochbau, Tiefbau, Baurecht und Klimaschutzmanagement an den neuen Standort. Den Abschluss bilden bis Ende Juni das Büro der Bürgermeisterin, der Erste Beigeordnete sowie Stadtmarketing, Öffentlichkeitsarbeit und die Geschäftsstelle Gemeinderat.

GEN Digital nutzt zweiten Stock weiter

Das Verwaltungsgebäude wird zunächst nicht vollständig von der Stadt genutzt. Im Kaufvertrag wurde vereinbart, dass das zweite Obergeschoss noch für fünf Jahre von der Firma GEN Digital (ehemals Avira) genutzt wird. Erst nach Ablauf dieser Frist kann die Stadt auch diese Flächen übernehmen. Für das Erdgeschoss und das dritte Obergeschoss laufen bereits konkrete Planungen, über deren Ergebnisse im ersten Quartal 2026 informiert werden soll.

Moderne Arbeitsplätze und Kostenvorteile

Der neue Standort bietet helle, moderne Räume, flexible Arbeitsplätze, Shared-Desk-Modelle und zahlreiche Besprechungszonen. Alle dort untergebrachten Bereiche arbeiten künftig auf einer Ebene, was Abstimmungen vereinfacht und interne Abläufe beschleunigt.

Zugleich kann die Stadt durch die Zusammenführung mehrerer bislang ausgelagerter Dienststellen angemietete Außenflächen aufgeben. „Damit verbessern wir nicht nur die Zusammenarbeit, sondern entlasten auch nachhaltig den städtischen Haushalt“, erklärt Bürgermeisterin Regine Rist mit Blick auf die angespannte Finanzlage.

Für Besucherinnen und Besucher stehen ausreichend Parkplätze, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Neuordnung des Rathauses ab Sommer

Nach Abschluss der Umzüge soll ab dem Sommer die Neustrukturierung des Rathauses beginnen. Ziel ist es, alle publikumsorientierten Bereiche dort zu bündeln – darunter Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit und Ordnung inklusive Standesamt, der Fachbereich Soziales und Integration sowie Tourist-Information und Spectrum Kultur. So soll ein klar strukturiertes und gut erreichbares Dienstleistungszentrum im Herzen der Innenstadt entstehen.

(Quelle: Stadt Tettnang)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.