Mehr als die Hälfte der Belegschaft hat die Impfung hinter sich

Mehr als die Hälfte der Belegschaft hat die Impfung hinter sich
Ein Stück Normalität kehrt ein: Die wenglor-Mitarbeiter Theresa Gresser (links) und Andreas Schmid sind nun frisch geimpft. (Bild: wenglor)
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Tettnang – Gute Nachrichten gibt es – laut Pressemitteilung – vom Tettnanger Sensorik-Experten wenglor: Bis Ende Juni ist bereits mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter mindestens ein Mal geimpft.

Als eines der ersten Unternehmen im Bodenseekreis habe das mittelständische Familienunternehmen bereits Anfang Mai ein erstes Impfangebot an seine Mitarbeiter gemacht – das sehr gut angenommen worden sei.

Außerdem ermöglichen – so wenglor weiter – wachsende Auftragseingänge, geplante Corona-Lockerungen sowie Neubauten in Tettnang und Unterschleißheim den langersehnten Weg zurück zur Normalität und eine überaus positive Aussicht auf das zweite Halbjahr 2021.

„Jeder wenglor-Mitarbeiter hat von uns bis Ende Juni ein freiwilliges Impfangebot erhalten“, erklärt wenglor-Geschäftsführer Fabian Baur. „Wir wollen damit die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter gewährleisten und ihnen einen schnellen Weg zurück zur Normalität ermöglichen.“

Zuvor wurde in der Belegschaft der Bedarf an Impfstoff abgefragt, anschließend entsprechende Mengen bestellt. In Kooperation mit einer Hausarztpraxis in der Region gab es so bereits drei Impfevents, für die sich die Mitarbeiter und sogar deren Angehörige anmelden konnten. Und schon beim Ersttermin erhielten die Impfwilligen direkt ihren Zweittermin genannt.

Die Resonanz sei durchweg positiv gewesen: „Wir konnten für alle Geschlechter und Altersgruppen ein geeignetes Impfstoffangebot machen“, fügt Baur hinzu. „Die Impfstoffe von AstraZeneca, Johnson & Johnson sowie BioNTech wurden gut von unseren Mitarbeitern angenommen.“

Bis Anfang Juli haben so bereits über die Hälfte aller Mitarbeiter ihren ersten Piks erhalten und könnten sich schon jetzt auf einen entspannten Sommer freuen. Schließlich hätten alle geimpften Mitarbeiter die Vakzine gut vertragen – außergewöhnliche Reaktionen seien keine aufgetreten.

Inzwischen stünden die Zeichen auch dank der eigenen Impfkampagne auf Lockerung. Geplant sei, Meetings wieder als Präsenztermine zu ermöglichen, Kundenbesuche vermehrt wieder vor Ort wahrzunehmen und die Mittagspause wieder gemeinsam mit Kollegen verbringen zu können. Sogar die ersten Industriemessen könnten dann besucht werden.

Zwar bleiben Homeoffice, Videokonferenzen und viele weitere digitale Tools auch in Zukunft flexibel verfügbar, die meisten freuen sich jetzt aber auf ein persönliches Gespräch mit ihren Kolleg / innen von Angesicht zu Angesicht. „Nach einer so langen Zeit mit vielen Reglements und Einschränkungen freuen wir uns jetzt alle auf ein Stück Normalität und ein Stück Freiheit. Das erleichtert unsere Arbeit im Alltag und im Privatleben zuhause gleichermaßen.“

Bereits vor der Corona-Pandemie gab es sowohl für die Firmenzentrale in Tettnang als auch für die künftige Entwicklungs- und Produktionsniederlassung der Tochtergesellschaft wenglorMEL im bayerischen Unterschleißheim Erweiterungs- bzw. Neubaupläne. Der 6.000 Quadratmeter große Erweiterungsbau im Tettnanger Oberhof sei inzwischen weit vorangeschritten und soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Für den Neubau in Unterschleißheim werde Ende Juni – gemeinsam mit Vertretern der Stadt – ein feierlicher Spatenstich zelebriert, der den Startschuss für die Baumaßnahmen symbolisiert. „Wir freuen uns riesig auf beide neuen Gebäude. Es sind klare Standortbekenntnisse und für uns die Grundlage, die Vision der wenglor-Gruppe weiter voranzubringen“, betont Baur.

Auch die aktuelle Auftragslage würden Geschäftsführung und Mitarbeiter / innen positiv stimmen. „In nahezu allen industriellen Märkten steigt seit Beginn des Jahres die Nachfrage nach smarten Sensor- und Bildverarbeitungstechnologien in unerwartete Höhen“, teilt das Tettnanger Unternehmen abschließend mit.