Das Stadtwerk am See zeichnet das Schülerforschungszentrum Friedrichshafen mit dem 1. Platz beim STADTWERK AM SEE-Zukunftspreis aus.
Im Rahmen ihres Projekts „Solarcar“ entwickeln die Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen in Friedrichshafen gemeinsam mit ihren Lehrern ein eigenes solarbetriebenes Auto.
Zum vierten Mal vergibt das Stadtwerk am See seinen Zukunftspreis. Damit zeichnet das Stadtwerk Initiativen aus, „die unsere Region ein Stück ökologischer, vielfältiger und lebenswerter machen“, so das Stadtwerk in einer Medieninfo. „Das Projekt ‚SolarCar‘ passt hervorragend hier hinein, denn es verbindet viel, was auch uns bewegt“, erklärt Stadtwerk am See-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle die Preisvergabe: „Ökologie, E-Mobilität, Verkehrswende, Stromwende, Innovation – und die Zielstrebigkeit, hier immer vorne dabei zu sein“.
Denn auch das SolarCar-Team hat ein klares Ziel. Es lautet: Belgien. Dort findet dieses Jahr die „European Solar Challenge“ statt. Und die 18 Schülerinnen und Schüler des Friedrichshafener „Solarcar-Teams“ möchten mit ihrem selbst entwickelten Solar-Auto daran teilnehmen. Die Nachwuchs-Ingenieurinnen und Ingenieure kommen vom Karl-Maybach-Gymnasium, vom Technischen Gymnasium, vom Graf-Zeppelin-Gymnasium Friedrichshafen und von der Realschule Kressbronn. Betreut wird das Team von den Lehrern Paul Scheirle, Simeon Blöcher und Burkhard Mau.
„Wir wollen die Schülerinnen und Schüler an das Thema ‚nachhaltige Elektromobilität‘ heranführen“, umreißt Burkhard Mau das Ziel. Gleichzeitig geht es jedoch auch darum, das Projekt zu begleiten und bekannt zu machen. Das Team beschäftigt sich auch intensiv mit Fundraising, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt, auch Teile der Software werden selbst programmiert. „Wir wollen den Teammitgliedern ihre Fähigkeiten und berufliche Interessen bewusst machen“, erläutert Mau das umfassende Vorgehen. Als Berater und Partner mit an Bord ist das SolarCar-Team der Hochschule Bochum, das über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Solarautos mit Studierenden hat. Und zu einzelnen Themen leisten Experten aus dem Umfeld von Schulen und Industrie Beistand.
Für Stadtwerk-Geschäftsführer Bürkle „passt hier alles“. Deswegen war auch schnell klar, dass unter den 21 Bewerbern das Solarcar die Nase vorn hat. Der Lohn für die Solar-Mobilisten: 2.000 Euro Preisgeld vom Stadtwerk am See.
(Pressemitteilung: Stadtwerk am See)