Die landesweite Sicherheitsbefragung läuft noch bis Ende Oktober. Auch zufällig ausgewählte Bürger aus Friedrichshafen können ihre Erfahrungen und ihr Sicherheitsgefühl einbringen.
Bereits im September hat das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) die zweite landesweite Sicherheitsbefragung gestartet. Rund 200.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in 130 Städten und Gemeinden wurden dafür angeschrieben – darunter auch Menschen aus Friedrichshafen.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zum persönlichen Sicherheitsgefühl, zu Erfahrungen als Opfer von Straftaten, zu gesellschaftlichen Themen und zur Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit. Eine erste Erhebung hatte bereits 2023 stattgefunden. Die Ergebnisse sind unter www.krifobw.de/landesweite-sicherheitsbefragung abrufbar.
Warum die Befragung wichtig ist
Die Stadt Friedrichshafen unterstützt die Teilnahme an der Befragung. Hintergrund ist, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik nur Straftaten abbildet, die der Polizei bekannt werden. Nicht angezeigte Vorfälle tauchen dort nicht auf.
Die Befragung soll deshalb dabei helfen, ein umfassenderes Bild der Sicherheitslage und des persönlichen Sicherheitsempfindens zu erhalten. Die Ergebnisse können unter anderem als Grundlage für Präventionsmaßnahmen und die Kriminalitätsbekämpfung dienen.
Teilnehmen können ausschließlich Personen, die Teil der Zufallsstichprobe sind. Sie haben per Post einen persönlichen Zugang zu einem Online-Fragebogen erhalten. Mit dem Zugangscode kann alternativ ein Papierfragebogen angefordert und anschließend kostenfrei zurückgeschickt werden. Die Angaben werden anonym und vertraulich behandelt.
Wer angeschrieben wurde und bislang noch nicht teilgenommen hat, hat dafür noch bis Ende Oktober 2026 Zeit. Weitere Informationen gibt es unter www.krifobw.de.
(Quelle: Stadt Friedrichshafen)