Schwan verendet am Bodensee qualvoll an Angelschnur

Schwan verendet am Bodensee qualvoll an Angelschnur
Ein Schwan erlitt am Bodensee durch eine Angelschnur tödliche Verletzungen // Symbolbild. (Bild: Pixabay)

Am Sonntagmittag wurde im Frei- und Seebad Fischbach ein verletzter Schwan festgestellt. Das Tier hatte eine Wunde am Bein, verursacht von einer Angelschnur, die noch dran war.

Der Bademeister verständigte die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, welche sogleich professionelle Hilfe für den verletzten Wildvogel veranlasste. Leider erlag das Tier seinen schweren Verletzungen, bevor Hilfe eintraf.

Laut Polizei kommt es immer wieder aus Unachtsamkeit zu derartigen tragischen Vorfällen im Zusammenhang mit Wildvögeln. Die Tiere bezahlen dafür mit ihrem Leben.

Umsichtiges Handeln beim Angeln ist wichtig

Die Wasserschutzpolizei bittet Angelsporttreibende, das Angeln sorgsam auszuüben und keine Utensilien in der Natur zu hinterlassen. Ferner darf nicht in der Nähe von brütenden Wildvögeln geangelt werden, wenn diese dadurch gestört werden könnten. Schonbezirke, Schonzeiten sowie Schonmaße sind einzuhalten. Achten Sie überdies in Häfen, in welchen das Angeln erlaubt ist, auch auf fremdes Eigentum (Bootsabdeckungen, Leinen etc.).

Verletzte Wildtiere bitte melden

Wer einen verletzten Wildvogel entdeckt, soll bitte unverzüglich die Wasserschutzpolizei informieren, damit schnelle Hilfe veranlasst werden kann.

(Quelle: Polizeipräsidium Einsatz)