Alte Buche im Uferpark im Hitze- und Unwetterstress

Ein Zaun zum Schutz der Kulturufer-Gäste, der Mitarbeitenden – aber auch, um den Baum zu schonen.
Ein Zaun zum Schutz der Kulturufer-Gäste, der Mitarbeitenden – aber auch, um den Baum zu schonen. (Bild: Stadt Friedrichshafen)

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Die alte Buche im Uferpark leidet unter der anhaltenden Hitze und Trockenheit. Stürme und dann das heftige Unwetter vom 11. Juli haben dem Baum zudem schwer zugesetzt. Um die Sicherheit im Bereich der Buche zu gewährleisten und zugleich den Kronen- und Wurzelbereich noch mehr zu schonen, wurde bereits zum Seehasenfest ein zusätzlicher Zaun aufgestellt. Dieser bleibt nun vorerst stehen.

Die etwa 150 Jahre alte Buche trägt in diesem Jahr besonders viele Blätter und Früchte, also Bucheckern. Dadurch werden die Äste besonders schwer, kommen dann noch Trockenheit und Stürme hinzu, droht Astbruch. Genau das ist in den vergangenen zwei Wochen zwei Mal passiert, einmal in Folge des Unwetters vom 11. Juli. Daher wurde der Baum unmittelbar vor dem Seehasenfest mit einem zusätzlichen Zaun abgegrenzt. Schon bisher stand in einem kleineren Radius ein Jägerzaun unter dem Kronenbereich.

Der Zaun wird auch während des Kulturufers stehen bleiben. Aufgrund des Schutzzaunes musste bereits beim Seehasenfest die Größe und Platzierung eines Biergartens angepasst werden. Beim Kulturufer wird nun ebenfalls die Stellung des kleinen Zeltes, des Kunsthandwerkermarktes und der Gastrowiese im unmittelbaren Umfeld des Baumes angepasst.

Die Buche wird in regelmäßigen Abständen überprüft und gepflegt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, aber auch um den Baum möglichst gesund zu erhalten: Die große Buche im Uferpark ist seit 2011 ein Naturdenkmal, das nach Bundesnaturschutzgesetz geschützt ist. In Friedrichshafen gibt es 45 Bäume, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind, hinzu kommen elf flächenhafte Naturdenkmale, wie etwa Streuwiesen und Röhrichte.

Die Ausweisung der Buche als Naturdenkmal dient dem Erhalt aufgrund ihrer ortsbild- und landschaftsprägenden Wirkung und der Seltenheit von Alter, Größe und Schönheit. Der bestehende Jägerzaun wird zukünftig erweitert. Ziel ist die Sicherstellung des durch die Schutzverordnung festgelegten Wurzelschutzraums, der sich 1,5 Meter über die Kronentraufe erstreckt.

(Pressemitteilung: Stadt Friedrichshafen)