Wir veröffentlichten den Bericht „Fraktionssprecher und Stadtverwaltung äußern sich Fragen von Wochenblatt-Media“ hierzu erreichte uns folgender Leserbief:
Vielen Dank an Dich, lieber Hannes, für die erneute Kritik an der CDU (vgl. auch Interview in der Schwäbischen Zeitung, Ausgabe Riedlingen vom 14.3.2026) und auch dieses „kleine sozialistische Manifest aus Riedlingen“.
Eigentlich kommentiere ich Stellungnahmen anderer Parteien und Fraktionen zu Sachthemen nicht. Dies Rückmeldung aus der SPD fordert jedoch zur Stellungnahme heraus, weil sie doch auf polemisch Art und Weise Regierungshandeln der SPD unterschlägt und an der konkreten Anfrage weiträumig vorbei geht.
Es zeigt wieder, dass die Sozialdemokraten – oder Einzelpersonen aus der SPD – völlig vergessen, mit welchen politischen Entscheidungen sie in den letzten Jahren den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch Baden-Württemberg belastet haben. M.E. leistet sich kein anderes führendes Industrieland sich einen so komfortablen Sozialstaat wie Deutschland. Das muss man nicht schlecht finden, jedoch sollte man sich gewahr werden, dass man dafür Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Sozialabgaben belastet, die diese sozialen Wohltaten finanzieren müssen. Die Ressourcen sind auch hier endlich.
Ein völlig entfesselter Überbietungswettkampf beim Mindestlohn aus der linken Ecke ist da ein weiteres Beispiel. Dies geht mittlerweile auch zu Lasten von Schülerjobs in den Ferien. Darüber hinaus macht die SPD mittlerweile eigentlich nur noch Politik bei der Rente, indem sie sich mit Zähnen und Klauen an das Rentenniveau und Eintrittsalter klammert, ohne die langfristigen Folgen zu bedenken. Die angebliche Fortschrittspartei betreibt damit eine Politik der Vergreisung und trägt vor diesem Hintergrund auch mit zum Erstarken der radikalen Parteien bei. Die letzten Wahlen zeigen, dass die arbeitende Bevölkerung und die Beitragszahler keine Heimat mehr in der SPD haben. Nach dem Motto: „Ein anderer wird es schon zahlen – ähnlich wie die steuerfinanzierte Entenleberpaste und Wurst aus Frankreich für den Spitzenkandidaten der SPD im Landtagswahlkampf – macht man keine zukunftsgerichtete Politik und das hat zunächst nichts mit der CDU zu tun.
Anstatt gut zu finden, was man tut, und sich z.B. die Abschaffung des Bürgergelds oder die Reform des Asylsystems zu eigen zu machen, verstecken sich die Sozialdemokraten und geißeln andere dafür, dass sie sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bzw. Arbeiterinnen und Arbeiter (z.B. Senkung der Sozialabgaben) einsetzen. Diese Einstellung oder sozialistische Fantastereien sind der wirtschaftlichen Situation nicht zuträglich.
Matthias. S., Riedlingen