„Weiße Flecken“ sollen beseitigt werden Breitbandausbau in Ochsenhausen

Der Spatenstich für die zukünftige digitale Entwicklung.
Der Spatenstich für die zukünftige digitale Entwicklung. (Bild: Stadt Ochsenhausen)

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Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat am 29. Juni Bürgermeister Andreas Denzel den Startschuss für die zukünftige digitale Entwicklung gegeben.

Neben dem Ochsenhauser Stadtoberhaupt und Patrick Burger von der GeoData GmbH sowie Vorstand Wolfgang Rölle von Komm|Pakt|Net stellten Sascha Bunger von der Max Wild GmbH und Matthias Wühr von der KTS Bauunternehmung den geladenen Gästen vor Ort die konkreten Ausbaupläne vor. 230 Haushalte in Ochsenhausen sollen mit zukunftssicherer Glasfasertechnologie bis an das Haus (FttB – Fiber to the Building) versorgt werden.

Die Stadt Ochsenhausen hat eine Mammutaufgabe gestemmt und ihre Ziele erreicht. Nachdem Komm|Pakt|Net von der Stadt die Aufgabe übertragen bekommen hatte, die Breitbandversorgung zu verbessern, wurde erfolgreich der Förderantrag gestellt, Fördermittel von Bund und Land akquiriert und in einer europaweiten Ausschreibung mit GeoData ein Unternehmen gefunden, das in den unterversorgten Gebieten ein leistungsfähiges Netz aufbaut und betreibt.

Die konkrete Umsetzung beginnt zunächst im Gewerbezentrum, in dem die Stadt Ochsenhausen nun den Ausbau gemäß den Bedürfnissen vor Ort weiter vorantreibt. Außerdem sind jetzt weitere Telekommunikationsunternehmen gefragt, Glasfaser-Internetprodukte über dieses Netz zu vertreiben, damit Endkunden zwischen verschiedenen Anbietern wählen können. Alle Beteiligten hoffen, dass auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Chance nutzen und sich für einen zukunftsfähigen Glasfaser-Hausanschluss entscheiden.

Die Bauarbeiten sollen bis 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein. Bis zu 230 weitere Haushalte in Ochsenhausen haben dann eine Anschlussqualität von mindestens 1 000 Mbit/s im Download mit Glasfaser bis zum eigenen Keller. Für die übrigen Haushalte zeigte sich Bürgermeister Andreas Denzel optimistisch. Mit dem geförderten Ausbau durch Komm|Pakt|Net und andere Telekommunikationsunternehmen steigen damit die Anreize, auch diese anzubinden. Außerdem hat die Bundespolitik erkannt, dass seit dem

Corona-Ausbruch das Thema Breitbandausbau enorm an Wichtigkeit gewonnen hat und deshalb wurden weitere Förderprogramme mit deutlich schnelleren Antragsverfahren auf den Weg gebracht.

Der Bund fördert die Investition mit 4 499 379 Euro. Das Land Baden-Württemberg finanziert weitere 3 599 503,20 Euro. Den Rest von 899 875,80 Euro bringt die Stadt Ochsenhausen aus Eigenmitteln auf. „Wir sind Bund und Land sehr dankbar für diese Förderung,“ so Bürgermeister Denzel, „denn alleine hätte die Stadt die notwendigen Finanzmittel nicht aufbringen können.“

Die Arbeiten zum Ausbau der Breitbandversorgung für die Schulen und weitere Infrastruktur wird die Firma Max Wild ausführen. Den Auftrag für die Gewerbegebiete erhielt die Firma KTS Bauunternehmung aus Talheim.

Im Bild:

(von links nach rechts) Sascha Bunger (Oberbauleiter Max Wild GmbH), Matthias Wühr (Bauleiter KTS Bauunternehmung GmbH), Markus Koch (Geschäftsfeldleiter Max Wild GmbH), Jürgen Prestel (NetCom BW), Ulrike Ott (Vorstandsassisteintin Komm|Pakt|Net), Patrick Burger (GeoData GmbH), Bürgermeister Andreas Denzel, Josef Rief (Mitglied des Bundestags), Wolfgang Rölle (Vorstand Komm|Pakt|Net), Gerhard Gruber (II. Bürgermeister-Stellvertreter), Stadtbaumeister Rolf Wiedmann.

(Pressemitteilung: Stadt Ochsenhausen)