Mehr Grün statt Asphalt Umgestaltung des Gigelbergs Biberach ist weitestgehend abgeschlossen

Umgestaltung des Gigelbergs Biberach ist weitestgehend abgeschlossen
Auch der Platz vor der Gigelberghalle ist neugestaltet. Ob dort noch weitere neue Bäume Platz finden, soll nach dem Schützenfest geklärt werden (Bild: Stadt Biberach)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Der Gigelberg in Biberach präsentiert sich nach umfangreichen Bauarbeiten in neuem Erscheinungsbild. Mehr Bäume, entsiegelte Flächen und weitere Sanierungen sollen die Anlage fit für die Zukunft machen.

Die Umgestaltung des als Gartendenkmal eingestuften Gigelbergs ist weitestgehend abgeschlossen. Ziel der Maßnahmen war es, die Grünanlage besser an den Klimawandel anzupassen und die Biodiversität zu stärken. Konkret bedeutet das: mehr Bäume und weniger versiegelte Flächen.

„Hinter uns liegt ein intensiver Bauprozess“, sagt Tobias Reisenauer vom Stadtplanungsamt. In konstruktivem Miteinander mit der Schützendirektion, die aufgrund der Bedeutung des Gigelbergs für das Schützenfest in die Planungen miteinbezogen worden war, sei am Ende ein gutes Ergebnis erzielt worden.

Wege erneuert und Flächen entsiegelt

Der Startschuss für die ersten Arbeiten fiel bereits vor mehr als einem Jahr. Im Lagerleben wurden Wege und Zäune erneuert, historische Mauereinfassungen ertüchtigt, Treppenanlagen neugestaltet und der Bereich um den Pavillon denkmalgerecht hergestellt.

Vor der Gigelberghalle wurde zudem eine 520 Quadratmeter große Fläche entsiegelt. Im Herbst erhielt sie einen wassergebundenen „Stabilizer-Belag“, der bereits am Ochsenhauser Hof verwendet wird.

Die „grüne Insel“ in diesem Bereich wurde deutlich vergrößert und mit Bäumen bepflanzt. Am westlichen Randbereich kann nun auf „grünen“ Parkplätzen geparkt werden. Ob weitere Bäume auf den Vorplatz der Gigelberghalle kommen, soll nach dem diesjährigen Schützenfest entschieden werden. „Wir wollen beim Festbetrieb sowie beim Auf- und vor allem beim Abbau weitere Erfahrungen sammeln, um anschließend gemeinsam mit der Schützendirektion mögliche Standorte zu definieren“, erklärt Reisenauer. In den bisherigen Planungen seien sieben Baumstandorte vorgesehen. Der Untergrund sei hierfür bereits vorbereitet.

Weitere Arbeiten nach dem Schützenfest

Nach dem Schützenfest werden die eingesäten Grünflächen wieder mit Pfosten gesichert, damit sie nicht mehr befahren werden können. Außerdem werden die Fahrradbügel vor der Gigelberghalle aufgebaut.

Der historische Trinkbrunnen am Abgang Richtung Schützenkeller ist inzwischen saniert und soll Anfang August wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren. Ab Oktober ist außerdem die Sanierung des Biberbrunnens vorgesehen. Im Frühjahr soll dieser wieder in Betrieb gehen.

„Mit dem Biberbrunnen sind die Baumaßnahmen auf dem Gigelberg vorerst beendet“, sagt Reisenauer. Zur abgeschlossenen Umgestaltung gehören unter anderem auch die Entsiegelung und Neuordnung der Parkflächen auf dem nördlichen Parkplatz, eine neue Baumreihe im westlichen Bereich entlang der Dinglingerstraße, neue Bäume an den Hängen des Festplatzes sowie ein Granitpflasterbelag vor der Stadtbierhalle.

Weitere Bauabschnitte geplant

In den kommenden Jahren folgen weitere Bauabschnitte auf der Schillerhöhe sowie im Hirschgraben, der unter anderem gegen Erdrutsche gesichert werden muss.

Nach der Sommerpause beginnt zudem die Sanierung der Biberstäffele. Ab September wird die Treppe, die von der Altstadt auf den Gigelberg führt, ertüchtigt. Bis zum Christkindles-Markt sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

(Quelle: Stadt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.