Infrastruktur wird erneuert Straßenmeisterei in Warthausen: Spatenstich für 23-Millionen-Euro-Neubau

Straßenmeisterei in Warthausen: Spatenstich für 23-Millionen-Euro-Neubau
(1) Landrat Mario Glaser, (6. von rechts) und Andreas Reisch von der Firma Georg Reisch GmbH & Co. KG (6. Von links) freuen sich zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Berat Gürbüz (7.von rechts) Warthausens Bürgermeister Wolfgang Jautz (8. Von rechts), Biberachs Baubürgermeister Simon Menth (5. Von rechts) Mitgliedern des Kreistags, sowie Mitarbeitenden aus der Landkreisverwaltung und der Straßenmeisterei auf den Baubeginn der neuen Straßenmeisterei in Warthausen. (Bild: Landratsamt Biberach)
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Mit dem Spatenstich beginnt in Warthausen der Neubau der Straßenmeisterei Biberach und der Zentralwerkstatt. Das 23,16 Millionen Euro teure Projekt soll bis 2028 fertiggestellt werden.

Mit dem symbolischen Spatenstich hat der Landkreis Biberach den offiziellen Baubeginn für die neue Straßenmeisterei Biberach und die Zentralwerkstatt in Warthausen eingeläutet. Der Neubau mit einem Gesamtvolumen von 23,16 Millionen Euro ersetzt die bestehenden Betriebsgebäude aus dem Jahr 1977 und soll die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden sowie die Infrastruktur langfristig verbessern.

Alte Gebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen

Die bisherigen Gebäude erfüllen weder baulich noch energetisch die heutigen Anforderungen. Vor allem die zu kleinen Fahrzeughallen und die veraltete Bausubstanz machten einen Neubau erforderlich, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu erhöhen und die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.

Bereits 2017 beschloss der Kreistag, die damals fast 50 Jahre alte Straßenmeisterei vom Bund zu erwerben. Im März 2024 fiel anschließend die Grundsatzentscheidung, die bestehende Anlage abzubrechen und auf einem benachbarten Grundstück, das der Landkreis von der Stadt Biberach erwerben konnte, eine neue Straßenmeisterei zu errichten.

Nachhaltiger Neubau mit Bundesförderung

Den Auftrag für Planung und Umsetzung erhielt nach einer europaweiten Generalübernehmerausschreibung die Firma Georg Reisch GmbH & Co. KG aus Bad Saulgau. Das Unternehmen verfügt bereits über Erfahrung beim Bau von Straßenmeistereien.

Das Gebäude wird als Effizienzgebäude 40 errichtet und setzt auf hohe Dämmstandards sowie eine nachhaltige Bauweise. Für die klimafreundliche Umsetzung erhält der Landkreis einen Bundeszuschuss von rund 835.000 Euro.

Fahrzeughalle soll Arbeitsabläufe verbessern

Landrat Mario Glaser betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Projekts: „Die Straßenmeisterei Biberach samt der dazugehörigen Zentralwerkstatt, in der sämtliche Fahrzeuge der Straßenmeistereien des Landkreises repariert werden, erhält nun einen wegweisenden, zukunftsfähigen Neubau, welcher idealerweise die nächsten 50 Jahre wieder Bestand haben wird. Auf Grund der Bedeutung der Straßenmeistereien für die Erhaltung und Betreuung der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen und den schlechten baulichen Zustand der bisherigen Straßenmeisterei ist der Neubau gut angelegtes Geld. Immerhin betreut alleine die Straßenmeisterei Biberach 284 km des Straßennetzes im Landkreis Biberach.“

Der Neubau umfasst künftig eine zentrale Fahrzeughalle, in der die Straßenwärter ihre Fahrzeuge witterungsgeschützt beladen können. Dadurch sollen die Rüstzeiten verkürzt und die Arbeitsabläufe verbessert werden. Die Straßenmeisterei Biberach ist eine von vier Straßenmeistereien im Landkreis Biberach. Die Fertigstellung des Neubaus ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

(Quelle: Landratsamt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.