Infrastrukturprojekt startet Spatenstich für neue Donaubrücke bei Daugendorf erfolgt

Spatenstich für neue Donaubrücke bei Daugendorf erfolgt
Freuen sich gemeinsam auf den Baubeginn der neuen Donaubrücke bei Daugendorf: (von links nach rechts) Michael Benkendorf, Projektleiter Straßenamt; Bürgermeister Markus Schafft; Holger Adler, Dezernent Landratsamt Biberach; Henning Wahl, Bauleiter Firma Brodbeck; Florian von der Heyde, Geschäftsführer Firma Brodbeck; Landrat Mario Glaser; Joy Delphine Hertel, Regierungspräsidium Tübingen; Ortsvorsteher Armin Lenz; Gunnar Volz; Straßenamtsleiter und Thomas Lieske, Bauleiter Konstruktionsgruppe Bauen. (Bild: Landratsamt Biberach)
WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Der Ersatzneubau der Donaubrücke bei Daugendorf beginnt mit dem offiziellen Spatenstich. Ab 20. Juli wird die Kreisstraße K 7588 voll gesperrt, die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.

Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für den Ersatzneubau der Donaubrücke bei Daugendorf im Zuge der Kreisstraße K 7588 gefallen. Gemeinsam mit Vertretern des Landkreises, der Stadt Riedlingen, des Regierungspräsidiums Tübingen und der ausführenden Baufirma Brodbeck eröffnete Landrat Mario Glaser das Bauprojekt.

Ersatzneubau wegen Schäden an bestehender Brücke

Die bestehende Donaubrücke stammt aus dem Jahr 1956 und weist aufgrund ihres Alters sowie ihrer experimentellen Bauweise erhebliche Schäden und Defizite bei der Tragfähigkeit auf. Bereits seit 2016 ist die Brücke für den Begegnungsverkehr von Lastwagen gesperrt, zudem gilt dort eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit.

Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hatte ergeben, dass ein vollständiger Ersatzneubau die nachhaltigste und wirtschaftlichste Lösung darstellt.

„Mit dem heutigen Spatenstich investieren wir nicht nur in Beton und Stahl, sondern vor allem auch in die Sicherheit und die Zukunftsfähigkeit in diesem Bereich“, sagte Landrat Mario Glaser. „Auf der neuen Donaubrücke wird der Verkehrsfluss auf der Kreisstraße K 7588 wieder gesichert. Besonders freut es mich, dass wir die Sicherheit für die Radfahrer auf dem stark frequentierten Donauradweg mit einer neuen Querungshilfe maßgeblich erhöhen und gleichzeitig den Hochwasserschutz durch eine pfeilerlose Konstruktion verbessern. Dies ist ein Projekt, das den Menschen vor Ort unmittelbar zugutekommt.“

Mehr Sicherheit für Radfahrer und besserer Hochwasserschutz

Die neue Donaubrücke wird als einfeldrige Fachwerkbogenbrücke aus Stahl ohne Pfeiler in der Donau errichtet. Dadurch verbessert sich der Wasserabfluss bei Hochwasser, zugleich wird die Gefahr von Treibgut-Ansammlungen reduziert.

Auch die Verkehrssicherheit soll deutlich steigen. Der Radverkehr wird künftig nicht mehr auf der Fahrbahn, sondern auf einer verbreiterten Brückenkappe geführt. Zusätzlich entsteht auf der westlichen Donauseite eine neue Querungshilfe, die Radfahrern des Donauradwegs ein sicheres Überqueren der Kreisstraße K 7588 ermöglichen soll.

Bauarbeiten beginnen am 20. Juli

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 8,7 Millionen Euro. Über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) fließen Fördermittel in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro. Die Stadt Riedlingen beteiligt sich an den Kosten für die Behelfsbrücke, die während der Bauzeit Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung steht. Den Bauauftrag erhielt die Firma Brodbeck aus Metzingen.

Derzeit laufen vorbereitende Arbeiten. Ab Montag, 20. Juli, beginnen die eigentlichen Bauarbeiten. Dafür wird die Kreisstraße K 7588 im Bereich der Donau für den Pkw-Verkehr voll gesperrt. Die großräumige Umleitung in beide Richtungen erfolgt über Riedlingen.

Bis zum Beginn der Abbrucharbeiten an der alten Donaubrücke im September bleibt diese für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Anschließend steht die Behelfsbrücke neben dem bestehenden Bauwerk zur Verfügung. Die Fertigstellung der neuen Donaubrücke ist für Ende 2027 vorgesehen.

(Quelle: Landratsamt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.