Die Hochschule Biberach erhält zehn Millionen Euro für den Aufbau eines Zentrums für bioökonomische HYBRID-Bauweisen. Die Förderung stammt aus der Schnellbau-Initiative des Landes Baden-Württemberg.
Die Hochschule Biberach erhält im Rahmen der Schnellbau-Initiative des Landes Baden-Württemberg zehn Millionen Euro für den Aufbau eines Zentrums für bioökonomische HYBRID-Bauweisen. Die Mittel stammen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes und sollen dazu beitragen, Bauprojekte an den Hochschulen des Landes schneller umzusetzen sowie moderne Forschungs- und Lehrbedingungen zu schaffen.
Stärkung des Wissenschaftsstandorts
Thomas Dörflinger, CDU-Landtagsabgeordneter aus Biberach und Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, begrüßt die Förderung.
„Die Hochschule Biberach genießt weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf, insbesondere in den Bereichen Bauen, Energie und Nachhaltigkeit. Mit dem neuen Zentrum für bioökonomische HYBRID-Bauweisen werden ihre Kompetenzen gezielt weiter gestärkt. Das ist eine wichtige Investition in den Wissenschaftsstandort Biberach und zugleich ein Gewinn für die vielen Unternehmen unserer Region, die auf innovative Baustoffe, moderne Bauverfahren und einen engen Austausch mit der Forschung angewiesen sind“, sagt Dörflinger.
Forschung und Praxis enger vernetzen
Nach Ansicht des Staatssekretärs setzt die Förderung auch ein wichtiges Signal für die Zukunft des Bauens. „Der Bausektor steht vor großen Veränderungen. Es ist deshalb richtig, dass wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Forschung und Praxis noch enger zusammenarbeiten können“, so Dörflinger.
Im Rahmen der Schnellbau-Initiative stellt das Land Baden-Württemberg zwischen 2026 und 2029 insgesamt 315 Millionen Euro zusätzlich für Baumaßnahmen an den Hochschulen bereit.
(Quelle: Wahlkreisbüro Thomas Dörflinger MdL)