Der Bau des Hilde-Frey-Wohnheims am Kreis-Berufsschulzentrum Biberach schreitet voran. Nun feierten die beteiligten Firmen zusammen mit dem Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistags das Richtfest. Der traditionelle Richtspruch wurde von Zimmermann Rudolph Wohl von der Firma Huber und Sohn vorgetragen.
Landrat Mario Glaser betonte die Bedeutung des Projekts für die Region: „Mit dem Hilde-Frey-Wohnheim schaffen wir dringend benötigten Wohnraum für unsere Berufsschüler. Es ist die bislang größte Hochbaumaßnahme des Landkreises Biberach in diesem Jahrhundert, und sie setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.“
Das sechsgeschossige Gebäude, entworfen vom Architekturbüro F64 aus Kempten, wird 163 Wohnheimplätze bieten, darunter fünf barrierefreie Zimmer. Neben Einzel- und Doppelzimmern sind auch Gemeinschaftsräume, eine Mensa und eine Wohnheimleiterwohnung vorgesehen.
Das Gebäude hat eine Bruttogeschossfläche von rund 6.000 Quadratmetern. Die Gesamtkosten liegen bei rund 30 Millionen Euro. Die Baustandards sind besonders nachhaltig: Der Holzmodulbau erfüllt den Effizienzhaus 40 EE Plus Standard und wird mit einer Grundwasserwärmepumpe sowie einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Die Rohbauarbeiten, durchgeführt von der Firma Grüner und Mühlschlegel, wurden termingerecht abgeschlossen. Aktuell werden die letzten der insgesamt 124 vorgefertigten Module durch die Firma Robert Decker aus Dorfen montiert. Die Module kommen komplett fertig mit Dusche, WC und Bett.
Die Fertigstellung des Hilde-Frey-Wohnheims ist für Mitte 2025 geplant. Es wird einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Kreisberufsschulzentrums Biberach leisten, das derzeit rund 5.700 Schüler besuchen.
(Pressemitteilung: Landratsamt Biberach)