Eindrücke von Indonesien in Heggbach Ein besonderer Gottesdienst zum Weltmissionstag

Mit musikalischer Unterstützung von Schwester Mirjam an der Gitarre und der Kirchenorgel, Trommler Franz Graf und Gitarrist Uli Engst gab es mit Pfarrer Ludwig Hager und den Ministranten vom Heggbacher Wohnverbund einen stimmungsvollen Gottesdienst zum Missionssonntag.
Mit musikalischer Unterstützung von Schwester Mirjam an der Gitarre und der Kirchenorgel, Trommler Franz Graf und Gitarrist Uli Engst gab es mit Pfarrer Ludwig Hager und den Ministranten vom Heggbacher Wohnverbund einen stimmungsvollen Gottesdienst zum Missionssonntag. (Bild: Uli Landthaler/St. Elisabeth-Stiftung)

WOCHENBLATT
WOCHENBLATT

Den Weltmissions-Sonntag am 22. Oktober feierte die Seelsorgeeinheit Maselheim diesmal in der Kirche Heggbach – mit einem stimmungsvollen Gottesdienst mit Musik und einem Tanz aus Indonesien.

Der Weltmissionstag ist eine Solidaritätsaktion der Katholiken, bei der an die soziale und pastorale Arbeit der Kirche weltweit erinnert und für sie gesammelt wird. Und es wird zur Solidarität aufgerufen – Pfarrer Ludwig Hager formulierte es so: „Wir wollen zeigen, dass es uns nicht kalt lässt, wie es den Menschen in der Welt geht“.

Die Gäste, darunter viele vom Heggbacher Wohnverbund, erlebten einen besonderen Gottesdienst: Es gab Musik, Gesang, Tanz und Applaus im Kirchenraum. Er galt vor allem Schwester Brigita – die Missionsschwester vom Kloster Reute stammt aus Indonesien. Mit einem Kirchenlied und einem Tanz aus dem asiatischen Inselstaat brachte Schwester Brigita die Atmosphäre eines indonesischen Gottesdienstes nach Heggbach.

In ihrer indonesischen Sonntagstracht zeigte Schwester Brigita in der Kirche in Heggbach, wie in ihrem Heimatland ein Gottesdienst gefeiert wird.
In ihrer indonesischen Sonntagstracht zeigte Schwester Brigita in der Kirche in Heggbach, wie in ihrem Heimatland ein Gottesdienst gefeiert wird. (Bild: Uli Landthaler/St. Elisabeth-Stiftung)

Im Gespräch mit Rita Schultheiß von der Seelsorge im Heggbacher Wohnverbund schilderte sie die Lebensumstände in ihrem zehn Flugstunden entfernten Geburtsland: Die Leute dort leiden zwar keinen Hunger, auf den Tisch kommen Reis und Gemüse zu jeder Tageszeit. Aber Schulen und Krankenhäuser sind schlecht ausgestattet und liegen oft weit entfernt – „das ist ein Grund, warum viele Kinder nicht in die Schule gehen“.

Die Spenden aus dem Weltmissionstag gehen an das Kinderdorf San Antonio im indonesischen Hiliweto auf der Insel Nias, wo die Franziskanerinnen von Reute ein Kinderdorf mit rund 80 Kindern und Jugendlichen mit ihren Spenden unterstützen Das Ziel dabei ist, den Waisenkindern nicht nur Heimat und Lebensraum zu geben, sondern ihnen auch einen geregelten Schulbesuch und eine gute Ausbildung zu ermöglichen. 

INFO: Mehr zum Missionsauftrag der Franziskanerinnen von Reute unter www.kloster-reute.de Darüber hinaus sucht die Seelsorge der St. Elisabeth-Stiftung ständig Kirchenbegleiterinnen und -begleiter: Ehrenamtliche, die es der Bewohnerschaft von Heggbach ermöglichen, sonntags den Gottesdienst zu besuchen. Mehr bei Rita Schultheiß unter der Telefonnummer 07353 81-269, E-Mail: [email protected]

(Pressemitteilung: St. Elisabeth-Stiftung)