Am Sonntag unternahm eine 5-köpfige spanische Tourengruppe eine Skitour in einem Seitental von Galtür, als sich plötzlich eine Lawine löste. Eine Person wurde dabei verletzt. Am Stubaier Höhenweg riss eine Lawine einen Tourengeher in den Tod.
Gegen 15.30 Uhr fuhren die fünf Spanier mit den Skiern über das sogenannte „Totenfeld“ in Richtung Jamtalhütte (Gemeindegebiet Galtür) ab. Auf einer Seehöhe von ca. 2.400 m löste sich schließlich eine Lawine. Zwei Mitglieder der Gruppe wurden mitgerissen, jedoch nicht verschüttete.
Notarzthubschrauber im Einsatz
Wie es von der Polizei heißt, stürzte ein 57-jähriger Spanier aufgrund des Lawinenabgangs und verletzte sich am Ellbogen. Nach Absetzen eines Notrufs führte der Notarzthubschrauber die Bergung des Mannes durch und transportierte ihn in ein Bezirkskrankenhaus. Die vier weiteren Tourenmitglieder konnten unverletzt zur Jamtalhütte abfahren.
Schneeschuhwanderer stirbt am Stubaier Höhenweg
Weniger Glück hatte am Sonntag ein 59-Jähriger Schneeschuhwanderer am Stubaier Höhenweg. Er konnte nur noch tot aus einer Lawine geborgen werden. Der Mann wurde zuvor von einem Schneebrett mitgerissen und dabei verschüttet. Durch ein Lawinenverschütteten-Suchgeräts konnte er schließlich geortet werden, so die Tiroler Polizei.
Der 59-Jährige hatte versucht, eine rund 30 Meter breite und ca. 35 bis 40 Grad steile Rinne zu queren. In weiterer Folge löste sich ein Schneebrett, welches den Mann mitriss und total verschüttete. Augenzeugen, welche am Steig vor der Rinne warteten, beobachteten den Lawinenabgang und setzten die Rettungskette in Gang.
Der Stubaier Höhenweg gilt als einer der schönsten Höhenwege der Alpen.
(Quelle: LPD Vorarlberg/Presse)