47 Jahre im Einsatz Seit 47 Jahren lebt Anna Weber ihre Berufung in der Altenpflege in Bad Grönenbach

Seit 47 Jahren lebt Anna Weber ihre Berufung in der Altenpflege in Bad Grönenbach
Anna Weber (links) arbeitet gerne im Haus der Pflege St. Dominikus, das von Julia Zeh (rechts) geleitet wird. (Bild: Stiftung Liebenau/Ruth Eberhardt)
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Seit 47 Jahren arbeitet Anna Weber in der Altenpflege. Auch im Ruhestand unterstützt sie das Haus der Pflege St. Dominikus in Bad Grönenbach weiter.

Für Anna Weber ist Altenpflege weit mehr als ein Beruf. Die 66-Jährige arbeitet seit 47 Jahren in der Pflege und gehört mit mehr als 20 Jahren im Haus der Pflege St. Dominikus in Bad Grönenbach zu den besonders langjährigen Mitarbeitenden der Stiftung Liebenau. Obwohl sie seit rund zwei Jahren im Ruhestand ist, unterstützt sie die Einrichtung weiterhin stundenweise auf Minijob-Basis und engagiert sich zusätzlich ehrenamtlich.

„Ich mache es so gerne“, sagt Anna Weber. Altenpflege sei für sie nicht nur eine Tätigkeit, sondern eine Berufung. Ihre positive Einstellung sei bis heute ungebrochen.

Früher Einstieg in die Pflege

Den Wunsch, in der Pflege zu arbeiten, entwickelte Anna Weber bereits als junge Frau. Damals war sie sonntags als „Stationsmädchen“ im Krankenhaus in Ottobeuren tätig und half unter anderem bei der Essensausgabe.

„Das machte mir großen Spaß“, erinnert sie sich. „Deshalb dachte ich mir, dass ich gerne in der Pflege mit alten Menschen arbeiten würde.“

Nach dem Besuch der Hauswirtschaftsschule in Kempten arbeitete sie 18 Jahre lang als Pflegehelferin in einem Schwerstpflegeheim in Buxheim. Anschließend wechselte sie in das damalige Alten- und Pflegeheim St. Maria in Bad Grönenbach, das seinerzeit vom Roten Kreuz betrieben wurde. Im Jahr 2005 übernahm die Stiftung Liebenau die Einrichtung und errichtete das neue Haus der Pflege St. Dominikus mit 50 Dauerpflegeplätzen und neun heimgebundenen Wohnungen.

Wertschätzung für jeden Menschen

Mit dem Haus der Pflege St. Dominikus fühlt sich Anna Weber seit ihrem ersten Arbeitstag eng verbunden. „Es ist sehr schön, hell und freundlich“, erzählt sie. Besonders wichtig sind ihr jedoch die Menschen.

„Mir ist es wichtig, ihnen mit Wertschätzung zu begegnen“, berichtet die 66-Jährige. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner bringe eine eigene Lebensgeschichte mit. „Es hat mich immer fasziniert, wenn die Menschen ihre Geschichte erzählen. Dadurch habe ich einen tiefen Einblick in ihr Leben erhalten.“

Ebenso großen Wert legt sie auf ein gepflegtes Erscheinungsbild der Bewohnerinnen und Bewohner. „Menschen fühlen sich besser, wenn sie gut gekleidet und schön frisiert sind und eine hübsche Halskette tragen“, erläutert Anna Weber. Außerdem sei ihr eine ruhige und angenehme Atmosphäre auf der Station besonders wichtig.

Dankbar für jeden Tag

In fast fünf Jahrzehnten habe sich vieles verändert – das Haus, das Berufsbild und auch das Team. Unverändert geblieben seien jedoch ihre Begeisterung für die Altenpflege und ihre enge Verbundenheit mit dem Haus St. Dominikus.

„Ich habe mich hier immer wohl gefühlt“, betont sie. Ein Grundsatz habe sie während ihres gesamten Berufslebens begleitet: „Mir war immer wichtig, dass ich gut für mich selbst sorge. Denn umso mehr Kraft hat man dann auch für den Beruf.“

Zu ihren persönlichen Kraftquellen zählen Wandern, Radfahren sowie ihre Familie mit ihrer erwachsenen Tochter und zwei Enkelkindern. „Ich bin für jeden Tag dankbar“, sagt Anna Weber zufrieden.

(Quelle: Stiftung Liebenau)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.