Feiertagsreiseverkehr Staugefahr auf Autobahnen in Baden-Württemberg

Staugefahr auf Autobahnen in Baden-Württemberg
Winterlicher Stau auf verschneiten Straßen: Der ADAC Württemberg warnt vor besonders hohem Verkehrsaufkommen am Freitag vor Weihnachten, wenn Reise- und Berufsverkehr zusammenkommen // Symbolbild. (Bild: Sergey Pavlov/ iStock / Getty Images Plus)
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Der ADAC Württemberg erwartet am Freitag, 20. Dezember, die höchste Verkehrsbelastung der Weihnachtszeit. Dann treffen der übliche Berufsverkehr und der Feiertagsreiseverkehr aufeinander.

Zusätzlich beginnen nicht nur in Baden-Württemberg, sondern deutschlandweit die Weihnachtsferien. „Reisende, die Staus vermeiden möchten, sollten den Freitag und Samstag vor Weihnachten möglichst meiden“, rät Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg. Besonders nachmittags ist die Staugefahr groß.

Ein Blick auf das vergangene Jahr zeigt, wie kritisch dieser Tag sein kann: Am Freitag, 22. Dezember 2023, wurden in Baden-Württemberg 199 Kilometer Stau gemeldet. Die Wartezeit im stockenden Verkehr summierte sich auf 101 Stunden. Auch am Montag, 23. Dezember, könnte es punktuell zu Staus kommen, vor allem rund um Ballungszentren wie Stuttgart.

Letzte Besorgungen und Parkplatzstress in Innenstädten

Neben dem Verkehr auf den Autobahnen sorgen Last-Minute-Geschenkeinkäufer und Weihnachtsmarktbesucher für Engpässe bei den Parkplätzen in den Innenstädten. „Wer stressfrei in die City möchte, sollte Park-and-Ride-Angebote am Stadtrand nutzen und auf den ÖPNV umsteigen“, empfiehlt Bach.

Ruhige Straßen an den Feiertagen

An den Weihnachtsfeiertagen selbst wird es laut ADAC Württemberg auf den Autobahnen deutlich entspannter. „Die Feiertage zählen zu den ruhigsten Tagen des Jahres im Straßenverkehr“, erklärt Experte Bach. Eine Zunahme der Reisetätigkeit erwartet der ADAC erst wieder am 27. Dezember, teilweise bereits am Abend des 26. Dezember. Dann starten viele in den Winterurlaub oder machen sich auf den Heimweg von Familienbesuchen. Dennoch bleibt die Staugefahr geringer als vor den Feiertagen.

Rund um Silvester rechnet der ADAC Württemberg mit einer entspannten Verkehrssituation. Nur an Neujahr könnte es durch Rückreiseverkehr zu vereinzelten Verzögerungen kommen. Die meisten Reisenden dürften jedoch ohne größere Staus ans Ziel gelangen.

Diese Autobahnen sind besonders staubedroht

Der ADAC nennt folgende potenzielle Staustrecken in Baden-Württemberg rund um Weihnachten:

  • A5: Heidelberg – Karlsruhe
  • A6: Heilbronn – Nürnberg
  • A7: Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8: Karlsruhe – Stuttgart – München
  • A81: Stuttgart – Singen
  • Großraum Stuttgart

Baustellen mit erhöhter Staugefahr:

  • A6: Heilbronn – Mannheim (zwischen Wiesloch/Rauenberg und Kreuz Walldorf)
  • A8: Stuttgart – Karlsruhe (zwischen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord)
  • A81: Heilbronn – Stuttgart (zwischen Engelbergtunnel und Dreieck Leonberg)
  • A81: Stuttgart – Singen (zwischen Böblingen/Sindelfingen und Sindelfingen-Ost sowie zwischen Geisingen und Engen)
  • A98: Weil am Rhein – Schaffhausen (zwischen Dreieck Hochrhein und Rheinfelden-Karsau)

Verkehrslage in den Nachbarländern

Auch im Ausland wird es rund um Weihnachten auf einigen Strecken eng:

  • In Österreich: Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, Fernpass-Route sowie Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen.
  • In der Schweiz: Gotthard-Route und Zufahrtsstraßen zu Skigebieten wie Graubünden, Berner Oberland, Wallis und Zentralschweiz.
  • In Italien: Brennerroute sowie Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal sowie in den Vinschgau.

Reisende sollten sich rechtzeitig über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren, um mögliche Staus zu umgehen.

(Quelle: ADAC)