Online gebrauchte Kleidung verkauft und auf Betrüger reingefallen

Betrüger räumen Konto von einem Mann ab // Symbolbild.
Betrüger räumen Konto von einem Mann ab // Symbolbild. (Bild: AndreyPopov// iStock / Getty Images Plus)

Wenn sich der Kleider­schrank nicht mehr schließen lässt ist es Zeit, sich von einigen Klamotten zu trennen. Anstatt in den Keller werden die Teile im Netz verkauft. Vorsicht – hier tummeln sich Betrüger. Ein Mann aus Illertissen wurde abgezockt.

Er passiert überall und täglich: Gebrauchte Kleidung wird über eine Online-Verkaufsplattform verkauft. Ein Mann aus Illertissen wollte sich von einigen Kleidungsstücken trennen. Ein Interessent meldete sich auf die Anzeige und beide Parteien einigten sich auf einen Verkaufspreis, welcher über einen Online-Bezahldienst bezahlt werden sollte.

Verlinkte Homepage war fingiert

Der Verkäufer bekam laut Polizeibericht eine mutmaßlich gefälschte E-Mail von dem Online-Bezahldienst, dass seine hinterlegten Kontodaten inaktuell wären, er müsse seine Kreditkartendaten erneuern. In dem Glauben, dass diese Nachricht von dem Online-Bezahldienst war, klickte er auf den Link in der E-Mail und gab seine aktuellen Kreditkartendaten ein.

Einen Tag später musste der Verkäufer feststellen, dass von seinem Kreditkartenkonto eine niedrige vierstellige Summe abgebucht wurde. Es stellte sich heraus, dass der Mann Opfer von Betrügern wurde. Die verlinkte Homepage war fingiert, so dass die Betrüger auf diesem Wege die Kontodaten des Geschädigten erlangten und in der Folge die unberechtigte Abbuchung vornehmen konnten.

Unter www.polizei-beratung.de gibt es Tipps zu verschiedenen Betrugsmaschen im Netz.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)