Mehr als 50.000€ für die Mukoviszidose-Forschung

Mehr als 50.000€ für die Mukoviszidose-Forschung
Freuen sich über großzügige Unterstützung der Mukoviszidoseforschung an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm. V.l.n.r.: Angelika Held (Mukoviszidose Förderverein Ulm e.V.), Prof. Dr. Sebastian Bode, Steffi Lang, Dr. Hanna Schmidt (alle Universitätsklinikum Ulm) (Bild: Universitätsklinikum Ulm)
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Der Mukoviszidose Förderverein Ulm e.V. unterstützt zwei Forschungsprojekte an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit über 50.000€. Diese Förderung ermöglicht es, sowohl grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen als auch konkrete Verbesserungen in der Versorgung von Patienten voranzutreiben.

Zwei vielversprechende Projekte stehen im Fokus:

Projekt „Meilensteine“

Unter der Leitung von Frau Steffi Lang wird ein Gesprächsleitfaden entwickelt, der an die individuellen Lebenssituationen von Betroffenen mit Mukoviszidose und deren Familien angepasst ist. Ziel ist es, die ambulante Versorgung zu verbessern und Patientinnen und Patienten sowie deren Familien bestmöglich zu unterstützen.

Projekt „Aquaporine“

Frau Dr. Hanna Schmidt leitet ein grundlagenwissenschaftliches Laborprojekt, das den Wassertransport durch spezielle Wasserkanäle (Aquaporine) in den Atemwegen untersucht. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Zusammensetzung des Sekretes in der Lunge und können Ausgangspunkt für zukünftige Medikamentenentwicklung sein.

Wissenschaft und Praxis Hand in Hand

Herr Prof. Dr. Sebastian Bode, Leiter der Mukoviszidose-Ambulanz, zeigt sich begeistert: „Dank der Unterstützung können wir sowohl grundlegende Forschung als auch praxisnahe Projekte für unsere Patienten realisieren. Dies stärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft und konkreter Versorgung.“

Frau Angelika Held aus dem Vorstand des Fördervereins Mukoviszidose Ulm e.V.: „Wir freuen uns, dass wir den Standort Ulm in der Mukoviszidoseforschung stärken können und dass die Gelder direkt hier lokal zum Wohle der Patientinnen und Patienten zum Einsatz kommen.“

Gemeinsam für eine bessere Versorgung

Der Mukoviszidose Förderverein Ulm e.V. setzt sich mit großem Engagement für die Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen mit Mukoviszidose und deren Familien ein. Jede Unterstützung trägt dazu bei, wichtige Forschung und Projekte zu fördern. Mehr Informationen finden unter: www.muko-ulm.de

Im Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 50.000 Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen knapp 300.000 ambulante Quartalsfälle. Rund 6.000 Mitarbeiter leisten an den Standorten des Klinikums universitäre Spitzenmedizin. Mit 29 Kliniken und 16 Instituten bietet das Universitätsklinikum den Patienten eine stationäre und ambulante Krankenversorgung auf höchstem Niveau.

Das Universitätsklinikum Ulm verfügt über 1.200 Betten und ist das größte Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu. An der Ulmer Universität absolvieren rund 4.000 Studierende ein Studium an der Medizinischen Fakultät. Das Universitätsklinikum Ulm ist eines von vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg.

(Pressemitteilung: Universitätsklinikum Ulm)