DLRG rät zur Vorsicht Mann (36) muss nach Kopfsprung in Badeweiher ins Krankenhaus

Mann (36) muss nach Kopfsprung in Badeweiher ins Krankenhaus
Kein Bild vorhanden. (Bild: Wochenblatt)

Am Samstagabend verletzte sich ein 36-jähriger Mann an einem Badeweiher in Waal (Ostallgäu) schwer bei einem Köpfler. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor Leichtsinn beim Baden.

Nach Zeugenaussagen sprang der Mann kopfvoran alleine ins Wasser, verfehlte jedoch den richtigen Eintauchwinkel und prallte mit dem Kopf auf den kiesigen Untergrund. Er erlitt dabei eine rund 15 cm lange Platzwunde am Oberkopf und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Glücklicherweise kam es zu keiner lebensbedrohlichen Verletzung. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Riskante Sprünge vermeiden

Die Polizei weist auf die Gefahren beim Baden hin: Gerade bei Sprüngen in unbekannte oder flache Gewässer kann es schnell zu schweren Verletzungen kommen. Selbst geübte Schwimmer sollten auf Sprungtürme nur gehen, wenn sie die Wassertiefe kennen und körperlich uneingeschränkt fit sind. Wer auf riskante Sprünge verzichtet, schützt sich und andere.

Die DLRG rät:

  •  nie in unbekannte Gewässer springen
  •  auf Kopfsprünge verzichten und immer erst prüfen, wie tief das Wasser ist
  • nicht auf sogenannte Mutproben einlassen

Für viele junge Menschen endete ein Kopfsprung schon im Rollstuhl – lebenslang. Das Wasser war zu flach. Ursächlich für hohe Querschnittlähmungen bei Stürzen und Sprüngen ins Wasser ist in den meisten Fällen eine Fraktur des vierten bis sechsten Halswirbels mit Querschnittlähmung des Halsmarks (Tetraplegie), so die DLRG.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West/DLRG)