Die Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, nachdem im Blaubeurener Stadtteil Beiningen vier Katzen aufgefunden wurden – drei davon tot, eine schwer verletzt.
Katzen in der Nacht verschwunden
Die graugetigerten Freigängerkatzen gehören zu einer Familie aus Beiningen. Nach Angaben des Besitzers waren die Tiere in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Freien unterwegs. Gegen 6 Uhr morgens fand ein Familienmitglied die Katzen hinter dem Haus – alle lagen nahe beieinander. Drei Tiere waren zu diesem Zeitpunkt bereits verendet, äußerlich jedoch unverletzt.
Tierarzt bestätigt Vergiftungsverdacht
Die vierte Katze zeigte noch Lebenszeichen und wurde umgehend in eine Tierarztpraxis gebracht. Dort stellten die behandelnden Ärzte Anzeichen einer Vergiftung fest. Die Polizei wurde eingeschaltet und übernahm die Ermittlungen.
Verdächtige Substanz in Futterresten gefunden
Unweit der Fundstelle entdeckten die Ermittler erbrochenes Trockenfutter. Darin befanden sich auffällig rote, zum Teil körnergroße Stücke. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich dabei um Giftstoffe handeln könnte. Ob diese gezielt ausgelegt wurden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Zeugen gesucht
Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm bittet um Hinweise. Wer Beobachtungen gemacht hat oder verdächtige Personen oder Gegenstände in der Umgebung bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0731/188-3812 zu melden.
Hintergrund: Strenge Vorgaben durch das Tierschutzgesetz
Laut Tierschutzgesetz darf kein Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt bekommen. Ziel des Gesetzes ist es, das Leben und Wohlbefinden von Tieren zu schützen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen, Bußgelder oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.
Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
(Quelle: Polizeipräsidium Ulm)