Entlassungen beim Lebensmittelhändler Kaufland. Wie mehrere Medien berichten, wurde auf einer Mitarbeiter-Versammlung allen 80 Beschäftigten des Marktes in der Kientenstraße in Albstadt (Zollernalbkreis) der Job gestrichen.
Kaufland ist ebenso wie Lidl ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm. Nach einem Boom soll sich das Wachstum von Lidl und Kaufland verringert haben, berichtete das Handelsblatt am 23. Mai dieses Jahres. Bis März 2025 wurden deutschlandweit mehrere Standorte geschlossen, schreibt der Merkur. Die Mitarbeiter mussten sich um neue Arbeitsplätze bemühen.
Kahlschlag: Alle 80 Beschäftigten müssen gehen
In der Kaufland-Filiale in Sigmaringen hatten 69 Mitarbeiter bereits Mitte Juni ihren Arbeitsplatz verloren. Einige sollen zum Beispiel bei Kaufland in Albstadt, das rund 20 Kilometer entfernt ist, untergekommen sein. Jetzt kam aber der große Schlag für die Belegschaft auf der Alb: Auf einer Versammlung wurde allen 80 Beschäftigten des Marktes in der Kientenstraße der Job gestrichen, heißt es weiter. Bislang waren die Angestellten davon ausgegangen, während eines geplanten Neubaus ihrer Filiale in anderen Kaufland-Standorten unterzukommen. Die Filiale in Albstadt soll nicht endgültig, sondern im Zuge eines Umbaus nur temporär geschlossen werden.
Rund 90.000 Menschen in Deutschland sind bei Kaufland tätig
Eine Sprecherin des Handelsunternehmens zu BILD: „Leider müssen wir bestätigen, dass wir unser Team in der Filiale Kientenstraße in Albstadt nicht weiterbeschäftigen können und den Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen müssen.“ Spätestens im Januar müssten alle gehen.
Kaufland beschäftigt rund 155.000 Mitarbeiter in acht Ländern, davon sind allein mehr als 90.000 in Deutschland tätig.
(Quelle: BILD, Merkur, Handelsblatt)