Lindau feiert „Vernissage für alle“ und ein Fest der Begegnung

Lindau feiert „Vernissage für alle“ und ein Fest der Begegnung
Die Eröffnung der diesjährigen Sonderausstellung "Mythos Natur" hat die Stadt Lindau mit einer Vernissage gefeiert. (Bild: Kulturamt Lindau)
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Redaktion

Lindau – Mit einer „Vernissage für alle“ hat Lindau die Eröffnung der diesjährigen Sonderausstellung „Mythos Natur – von Monet bis Warhol“ gefeiert. Mehr als 600 Menschen erlebten einen Abend, an dem nicht nur die Kunst im Mittelpunkt stand, sondern endlich auch wieder die Begegnung. Außerdem wurden Spenden für die Opfer des Ukraine-Krieges gesammelt.

Zu einem unvergesslichen Kunst-Erlebnis wurde der Abend auch durch die Projektion von Gregor Eisenmann, der mit Licht, Farben und Musik (von Anna Zimre) ein ganz besonderes Kunstwerk auf die Fassade des Museums „malte“. Musik kam außerdem von Bernhard Klas (Klarinette und Saxophon), Drazen Gvozdenovic (Akkordeon) und Bernd Konzett (Kontrabass).

Erstmals wurde die Vernissage der alljährlichen Sonderausstellung nicht mit einer geschlossenen Veranstaltung für geladene Gäste gefeiert, sondern mit einem Fest für alle. Nach der Zeit der Einschränkung wolle man die Türen wieder weit öffnen und Begegnung möglich machen, so die Lindauer Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons – eine Idee von Alexander Warmbrunn, denn „es ist genau der richtige Zeitpunkt, um mit so einem wundervollen Abend ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, so der Kulturamtsleiter.

(Pressemitteilung: Kulturamt Lindau)