Kracher zum Zwischenrundenstart: VfB-Volleyballer treffen auf Berlin Recycling Volleys

Kracher zum Zwischenrundenstart: VfB-Volleyballer treffen auf Berlin Recycling Volleys
Zum Auftakt der Zwischenrunde gibt es ein Duell der Giganten. (Bild: Hundt)
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Redaktion

Friedrichshafen (wb/dab) – Am heutigen Samstag beginnt in der 1. Volleyball Bundesliga der Männer die Zwischenrunde. In Hin- und Rückspiel trifft der VfB Friedrichshafen dabei auf die Berlin Recycling Volleys, die United Volleys Frankfurt und die Powervolleys Düren. Den Auftakt macht ein erneutes Duell der Giganten: Heute Abend treffen die Häfler um 20 Uhr auswärts auf Berlin.

Von der frühzeitig abgebrochenen Normalrunde sind nur noch die Platzierungen übrig und die daraus resultierenden Punkte. Mit neun Punkten startet Ligaprimus BR Volleys in die Gruppenphase der 1. Volleyball Bundesliga der Männer. Friedrichshafen hat als Vorrundenvierter noch keinen Zähler auf der Uhr. „Jetzt beginnt sozusagen eine neue Saison“, sagt VfB-Cheftrainer Mark Lebedew. „Auch wenn die Mannschaften dieselben sind, mit allen ihren Qualitäten.“ 

Berlin noch ungeschlagen

Und Qualität hat vor allem der Gegner von Samstag bewiesen. Die BR Volleys holten sich bislang 14 Siege aus 14 Spielen und gaben dabei nur vier Sätze ab. In der heimischen Max-Schmeling-Halle ging sogar nur ein Durchgang flöten.

Friedrichshafen absolvierte Mitte Dezember das letzte Pflichtspiel. Zwar musste Lebedews Team vor einer Woche in der CEV Volleyball Champions League gegen Jastrzebski Wegiel ran. Zu diesem Zeitpunkt kam die Mannschaft aber gerade erst aus der Corona-Quarantäne. „Wir hatten keine Vorbereitung, gar nichts“, sagt Lebedew. „Ich denke, das Spiel gegen Berlin wird ein ganz anderes.“ 

Pekovic feiert Debüt

Vor allem auf der Libero-Position stimmt das. Denn dort wird zum ersten Mal Nikola Pekovic auf dem Feld stehen, der den an der Hüfte operierten Blair Bann ersetzt. Die restlichen Häfler Profis stehen alle im Kader und somit Mark Lebedew zur Verfügung. Für den Australier eine gute Nachricht, denn kleinere und größere Verletzungen zogen sich bislang durch die ganze Saison. „Wir sind mit diesem vierten Platz nicht zufrieden und möchten uns für die Playoffs eine andere Ausgangssituation schaffen“, sagt er. „Wir wollen in der Zwischenrunde ein ganzes Stück klettern.“