Impfdosen- und Spritzenhalterungen aus dem 3D-Drucker

Impfdosen- und Spritzenhalterungen aus dem 3D-Drucker
Übergabe der Prototypen für die Halterungen für Impfdosen und Spritze (von links): Michael Fischer, Leiter Kreisimpfzentrum, Dr. Karl Josef Rosenstock, ärztlicher Leiter, Mirjam Mayer, Kreisimpfzentrum, und Prof. Dr. Markus Grieb von der DHBW Ravensburg. (Bild: DHBW Ravensburg)
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Redaktion

Ravensburg – Die 3D-Drucker der DHBW Ravensburg im Friedrichshafener Fallenbrunnen und der Elektronikschule Tettnang sind derzeit im Dienste des Kreisimpfzentrums Bodenseekreis in Aktion. An den Druckern entstehen Bauteile für den sicheren Transport der Impfdosen und -spritzen im Betrieb des Kreisimpfzentrums in Friedrichshafen.

Manchmal steckt der Teufel im Detail – und so muss auch der Impfstoff natürlich nicht nur wirken, sondern auch sicher transportiert, gestapelt und gelagert werden. Michael Fischer, Leiter des Kreisimpfzentrums Bodenseekreis, hatte sich nach entsprechenden Vorträgen von Biontech darüber Gedanken gemacht und war auf die Duale Hochschule und die Elektronikschule zugekommen. Nach Vorlagen und Plänen von Biontech entstanden so an deren 3D-Druckern Prototypen für Impfdosen- und Spritzenhalter. In die Kunststoffgestelle in der Größe einer Pralinenschachtel können Impfdosen und Spritzen eingesteckt und somit komfortabel und sicher innerhalb des Impfzentrums transportiert werden. Simon Blust und Markus Bundy von der Elektronikschule sowie Laboringenieur Wolfgang Müller von der DHBW Ravensburg haben die Halterungen optimiert, an der DHBW hat Prof. Dr. Markus Grieb die Aktion koordiniert.

Die Prototypen wurden nun für den Praxistest ans Kreisimpfzentrum übergeben. Sie werden dann je nach Bedarf weiter angepasst. Prof. Grieb ist zudem in Kontakt mit Nils Pütz von Biontech, um auch dort Resonanz für weitere Anpassungen in Design und Funktion zu bekommen, denn die Nachfrage nach solchen Halterungen ist derzeit in ganz Deutschland sehr groß.

Die Kooperation von DHBW Ravensburg und Elektronikschule Tettnang in der Mission 3D-Druck ist bereits bewährt. Bereits im Frühjahr entstanden an den jeweiligen Druckern Halterungen für Schutzvisiere für die Fieberambulanz.

(Quelle: DHBW Ravensburg)