YoungStars sind im Breisgau gefordert

YoungStars sind im Breisgau gefordert
Ist auf der Diagonalposition eine Bank: YoungStars-Kapitän Silvio Hellrigl. (Bild: Günter Kram)

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Redaktion

Friedrichshafen – Nach zweiwöchiger Spielpause gehen die Volley YoungStars in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd am Freitag, 8. Oktober, ab 20 Uhr, bei der FT 1844 Freiburg wieder ans Netz. Die Vorbereitung darauf verlief – laut Vereinsmitteilung – nicht ganz reibungslos.

„Wir kämpfen“, fasst Trainer Adrian Pfleghar die momentane Situation am Bundesstützpunkt zusammen. Damit spielt er unter anderem auf die Hallensituation an. Weil die Messehalle für die Fakuma gebraucht wird, müssen die YoungStars in andere Hallen ausweichen.

Mal ist ein Hallendrittel in der Bodenseesporthalle für ein Mannschaftstraining zu klein, mal blendet im Berufsschulzentrum die Sonne derart, dass sich der Trainingsbeginn verzögert, mal reicht das Zeitfenster von 45 Minuten nicht für eine ordentliche Trainingseinheit.

Adrian Pfleghar nimmt‘s – so der VfB weiter – gelassen: „Wir machen das Beste draus und nutzen jeden Tag, an dem wir weiterkommen können.“ Weiterkommen bei der mentalen Stärke, immer die beste Leistung abzurufen. Weiterkommen bei der Athletik und Weiterkommen bei der Abstimmung.

Gerade die Abstimmung sei für eine Mannschaft mit vielen Kaderspielern – die an spielfreien Wochenenden bei Kadermaßnahmen gefordert sind – nicht immer leicht. Trainer Pfleghar war bei einem Lehrgang der drei Landesauswahlmannschaften aus Baden-Württemberg in Albstadt dabei.

Dort habe er sowohl die eigenen Spieler als auch potenzielle Nachwuchsspieler für die nächste Saison unter die Lupe genommen. Im Hinblick auf das Spiel in Freiburg liegt der Fokus (noch) nicht auf dem Gegner, „sondern wir schauen auf uns selbst“, stellt der Stützpunkttrainer klar.

Das lief bisher ganz erfolgreich: Von den bisherigen drei Spielen haben die Häfler zwei gewonnen. Daran wollen Fabian Hosch, Silvio Hellrigl, Lovis Homberger, Carl Möller, Philipp Herrmann, Felix Baumann, Anton Jung und Libero Simon Kohn anknüpfen. Erst kurzfristig wird sich entscheiden, ob Milan Krvzic in Freiburg dabei sein wird.

Der Zuspieler stand am Mittwoch bei der „Ersten“ im Aufgebot und wird eventuell auch am Wochenende gebraucht. Doch: Wie auch immer die Aufstellung in Freiburg aussehen wird, die Jungs vom Bundesstützpunkt werden kämpfen.