Wohnhaus in Hittelkofen bei Bad Waldsee nieder gebrannt

Wohnhaus in Hittelkofen bei Bad Waldsee nieder gebrannt
Großbrand bei Bad Waldsee: Zahlreiche Feuerwehren mit Brandbekämpfung beschäftigt. (Bild: David Pichler)
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Redaktion

Bei einem Großbrand in der Ortschaft Hittelkofen bei Haisterkirch kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Großbrand. Zahlreiche Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Gegen 22:50 Uhr wurden alle Abteilungen der Feuerwehr Bad Waldsee zu dem Großbrand in der Osterhofer Straße in Hittelkofen alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand, berichtet ein Feuerwehrsprecher.

Vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss sind lediglich schwarze verbrannte Holzbalken übrig geblieben. Ein zum Gebäude gehörender Wohnbereich wurde ebenfalls beschädigt. Den Brand konnte die Feuerwehr nach rund einer Stunde Löscharbeiten unter Kontrolle bringen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang sei zur Brandursache aber noch nichts bekannt. (Bild: David Pichler)
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang sei zur Brandursache aber noch nichts bekannt. (Bild: David Pichler)

Neben der Feuerwehr Bad Waldsee, die mit den Abteilungen Stadt, Haisterkirch, Mittelurbach und Michelwinnaden im Einsatz war, unterstützte die Feuerwehr Weingarten mit dem Gerätewagen Atemschutz. Die Abteilung Reute-Gaisbeuren übernahm die Wachbesetzung auf der Feuerwache, um für eventuelle Paralleleinsätze gerüstet zu sein.

Bad Waldsees Oberbürgermeister Matthias Henne verschaffte sich ebenfalls ein Bild über den Brand, auch Kreisbrandmeister Oliver Surbeck war im Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um die medizinische und versorgungstechnische Absicherung der Einsatzkräfte und Bewohner.

Dachstuhl und Innenleben brannten bei dem Großbrand komplett aus. (Bild: David Pichler)
Dachstuhl und Innenleben brannten bei dem Großbrand komplett aus. (Bild: David Pichler)

Wie es zu dem Feuer kommen konnte sei bislang unklar, so die Polizei. Verletzt wurde bei dem Feuerinferno niemand, die Bewohner konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude begeben. Das Gebäude sei derzeit Einsturzgefährdet. Wegen der Stromversorgung der umliegenden Gebäude waren auch Techniker der EnBW vor Ort.