Vorläufiges Obduktionsergebnis nach tödlichem Messerangriff in Kressbronn

Vorläufiges Obduktionsergebnis nach tödlichem Messerangriff in Kressbronn
Nach dem tödlichen Messerangriff in Kressbronn steht nun ein vorläufiges Obduktionsergebnis fest. (Bild: Davor Knappmeyer)
WOCHENBLATT
Redaktion

Kressbronn – Nach dem Messerangriff in Kressbronn vom vergangenen Sonntagabend wurde das 38-jährige Opfer, welches dabei tödlich verletzt wurde, am gestrigen Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg von Rechtsmedizinern obduziert.

Vorbehaltlich des noch zu erstellenden Gesamtgutachtens ergab sich dabei, dass offenbar eine Stichverletzung im Brustbereich des Verstorbenen zum Tode geführt haben dürfte.

Von den fünf Verletzten schwebt zwischenzeitlich niemand mehr in Lebensgefahr, drei von ihnen befinden sich jedoch weiterhin im Krankenhaus. Vier der Personen waren in der Asylbewerberunterkunft selbst wohnhaft, eine Verletzte war zur Tatzeit dort zu Besuch. Nach wie vor sind Ermittlungsteams der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen damit beschäftigt, die Beteiligten zu vernehmen.

Die Ermittlungsmaßnahmen gestalten sich sehr umfangreich. Außerdem werden Betreuungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Landratsamt des Bodenseekreises durchgeführt. Die Spurensicherungsmaßnahmen in den betroffenen Gebäuden sind gestern Nachmittag abgeschlossen worden, sodass die Objekte zwischenzeitlich wieder freigegeben werden konnten.

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Ravensburg)