VfB Volleyball: Keine Champions League gegen Hebar Pazardzhik

VfB Volleyball: Keine Champions League gegen Hebar Pazardzhik
Entscheidung am grünen Tisch: Friedrichshafen bezwingt kampflos Hebar Pazardzhik. (Bild: CEV)
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Redaktion

Friedrichshafen (wb/dab) – Der VfB Friedrichshafen gewinnt kampflos sein Champions-League-Spiel gegen Hebar Pazardzhik mit 3:0 (25:0, 25:0, 25:0). Das hat der Europäische Volleyballverband am gestrigen Montag bekanntgegeben.

Weil dem bulgarischen Meister bei Rückkehr eine Quarantäne und damit der Ausschluss aus dem Pokal gedroht hätte, hat Pazardzhik auf die Reise nach Deutschland verzichtet. Ein Nachholtermin konnte nicht gefunden werden.

Das für kommenden Mittwoch angesetzte Champions-League-Spiel des VfB Friedrichshafen gegen Hebar Pazardzhik ist heute durch den Europäischen Volleyballverband (CEV) abgesagt worden. Die Bulgaren hätten zwar nach Deutschland einreisen dürfen, allerdings drohte Hebar im Heimatland eine dreitägige Quarantäne nach der Rückkehr. Weil Pazardzhik dadurch das Finalturnier um den bulgarischen Pokal verpasst hätte, verzichtete die Mannschaft auf die Reise nach Neu-Ulm.

Enger Terminplan

Die Suche nach einem Alternativtermin gestaltete sich schwierig aufgrund des engen Terminplans der beiden Teams. Das Spiel wird aus diesen Gründen mit 3:0 für die Häfler gewertet. „Wir hatten uns sehr auf dieses Spiel gefreut. Erst recht, weil das Hinspiel in Pazardzhik ganz knapp mit 3:2 an die Bulgaren ging und wir gerne auf dem Feld Revanche genommen hätten“, sagt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt.

„Wir erinnern uns noch sehr genau daran, wie schwierig die Situation für uns vergangenen Februar war, als wir ein Champions-League-Turnier ausgerichtet haben, aber aufgrund von positiven Fällen selbst nicht teilnehmen konnten.“ 

Dadurch hat der VfB Friedrichshafen nun einen Sieg und fünf Punkte in Pool A der Champions League gesammelt und springt virtuell auf den zweiten Tabellenplatz. Diesen können die Häfler in den beiden ausstehenden Auswärtsspielen bei Knack Roeselare (9. Februar) und Jastrzebski Wegiel (16. Februar) verteidigen und haben weiterhin eine theoretische Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. In der Liga geht es für die Häfler am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr zu Hause gegen die United Volleys weiter.