Am Dienstag gegen 10.22 Uhr stürzte in Hochötz bei der Acherkogelbahn eine Gondel mit vier Personen rund 12 Meter in unwegsames Gelände ab. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort.
Es sollte für vier dänische Staatsbürger ein Traumtag in einem herrlichen Skigebiet werden, als ihre bergwärts fahrende 8-er Gondel plötzlich in die Tiefe stürzte. Laut Polizeibericht soll ein auf das Gondeltragseil gestürzter Baum den Absturz verursacht haben.
Schwerverletzte mit dem Heli geborgen
Die vier in der Gondel befindlichen Personen im Alter zwischen 19 und 49 Jahren wurden schwer verletzt. Sie mussten mit einem Tau vom Hubschrauber geborgen und in verschiedene umliegende Krankenhäuser geflogen werden.
Zwei Deutsche in anderer Gondel leicht verletzt
Durch die Schwingung des Tragseils verletzten sich zwei weitere Skifahrer aus Deutschland im Alter von 58 und 62 Jahren. Sie befanden sich in der davor bergwärts fahrenden Gondel.
Die in den weiteren Gondeln befindlichen Personen konnten von der Seilbahn bis zum Ausstieg weiterbefördert werden. Die rund drei Kilometer lange Bahn befördert Skifahrer vom Tal auf eine Höhe von 2.000 Metern.
Unwegsames Gelände erschwert Rettung
Da die Unfallstelle in unwegsamem Gelände lag, gestaltete sich die Bergung der Verletzten als schwierig, heißt es in mehreren österreichischen Medien. Zum Einsatz kamen auch Fußtrupps. Sachverständige prüfen die genaue Unfallursache.
Die Acherkogelbahn ist aktuell geschlossen, heißt er auf der Homepage der Bergbahn.
(Quelle: LPD Tirol)