Drama auf hoher See Mädchen stürzt von Kreuzfahrtschiff in den Atlantik – Vater springt hinterher

Mädchen stürzt von Kreuzfahrtschiff in den Atlantik – Vater springt hinterher
Die „Disney Dream“: Auf dem Kreuzfahrtschiff kam es zu einem dramatischen Zwischenfall – ein Mädchen stürzte ins Meer, der Vater sprang hinterher. (Bild: picture alliance/dpa | Bodo Marks)

Für viele Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „Disney Dream“ wurde am Sonntag ein Albtraum wahr. Ein junges Mädchen stürzte vom vierten Deck aus in den Atlantik. Der Vater des Kindes zögerte angeblich keine Sekunde und sprang hinterher.

Wie mehrere Medien berichten, ereignete sich das Unglück auf der Fahrt zwischen den Bahamas und Fort Lauderdale. Auf Facebook kursieren mehrere Videos von der Rettungsaktion. 

Der furchtlose Vater sprang seinem Kind hinterher und hielt es rund 20 Minuten über Wasser. Auf Social Media berichten mehrere Mitreisende, wie plötzlich der Notfallalarm ertönte und eine laute Meldung zu hören gewesen sei: „Mr. Mob, Backbordseite“.

Rettungsboote wurden sofort ins Wasser gelassen

Der Vorfall löste sofort eine Rettungsaktion aus. Besatzungsmitglieder ließen Rettungsboote hinunter und warfen Schwimmwesten ins Wasser. Vater und Tochter konnten gerettet werden. Berichten zufolge hatte der Vater das Mädchen auf das Geländer der „Disney Dream“ gesetzt, um ein Foto zu machen.

„Das Schiff bewegte sich schnell, so schnell. Es ist verrückt, wie schnell die Menschen zu winzigen Punkten im Meer wurden und dann verlor man sie aus den Augen. Der Kapitän bremste das Schiff ab und wendete, und dann setzten sie ein Begleitboot mit Menschen an Bord ein, um sie zu holen. Wir sahen, wie sie Vater und Tochter retteten“, schreibt Passagierin Laura Amador. 

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Wenn ein Passagier von Bord stürzt, erschüttert das auch die Mitreisenden. Der Fall des bekannten Sängers Daniel Kaiser-Küblböck hatte im Jahr 2018 für großes Aufsehen gesorgt. Er ging über Bord und wird seitdem vermisst.

Häufig bedeutet der Sturz vom Schiff auf dem offenen Meer den Tod für den betroffenen Menschen, heißt es bei „Reisereporter“. Im Jahr 2019 kam es insgesamt zu 25 Mann-über-Bord-Vorfällen, wie das Statistikportal „Statista“ schreibt – darunter waren auch Crew-Mitglieder. Allerdings endeten 17 dieser Fälle tödlich, bei weltweit jährlich vielen Millionen Kreuzfahrt-Reisenden ist die Zahl trotzdem prozentual gesehen verschwindend gering.

(Quelle: CBS news/Facebook/TikTok/Reisereporter)