Beim Wandern Kiffen: DAV gründet ersten Cannabis Alpine Club

Die ersten Pflanzen stehen bereits am Taubensteinhaus
Die ersten Pflanzen stehen bereits am Taubensteinhaus (Bild: DAV/Presse)

Die grüne Welle ist nun auch über die Alpen geschwappt. Der Alpenverein übernimmt eine Vorreiterrolle und will hoch oben auf dem Taubensteinhaus in den Schlierseer Bergen das erste „Alpengras“ anbauen. Ernten und rauchen dürfen es aber nur Mitglieder der DAV.

In einer überraschenden Wendung hat die Bundesrepublik Deutschland letzte Woche bekanntgegeben, dass der Besitz und Konsum von Cannabis offiziell legalisiert wird. Aber es gibt einen Haken: Die Beschaffung des grünen Goldes ist ausschließlich über sogenannte Cannabis Social Clubs gestattet.

Cannabis-Garten mit Traumsicht

Innovativ wie immer, springt der Deutsche Alpenverein (DAV) München & Oberland auf den Zug auf und verkündet stolz die Gründung des ersten alpinen Cannabis-Vereins: Den Cannabis Alpine Club. Offiziell ins Leben gerufen wird dieser am 20. April 2024, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Alpenverein nimmt damit eine Vorreiterrolle ein und initiiert einen neuen, grünen Zweig seiner Vereinstätigkeit. Schon jetzt arbeiten die Mitglieder des neu gegründeten Clubs fleißig an der Anlage eines Cannabis-Gartens, hoch oben auf dem Taubensteinhaus. Die lokale Spezialität wird den Mitgliedern des Alpenvereins München & Oberland exklusiv zur Verfügung stehen.

April, April…

Spätestens jetzt wird sicherlich jedem aufmerksamen Leser klar, dass es sich bei diesen Zeilen um einen Aprilscherz handelt. Der DAV aus der Bayerischen Landeshauptstadt ist für seine genialen Aprilscherze bekannt. Im Jahr 2021 sorgte beispielsweise die Nachricht, dass sich auf dem Flachdach der Zentrale in München ein Steinbock eingenistet hat, für viele Lacher.

Weiter mit der Pressemitteilung: Hannah Trowal, Gründungsmitglied des Cannabis Alpine Clubs und zugleich Pressereferentin im Alpenverein München & Oberland, erklärt: „Wir wollen unseren Mitgliedern frisches Alpengras direkt von unseren Hütten anbieten. Grün ist nicht nur ein Teil unserer DNA, sondern steht auch symbolisch für die Brücke, die wir zwischen Tradition und moderner Lebensweise schlagen möchten.“

Wer übernimmt die Pflege des Gartens?

Der Club sucht derzeit noch nach engagierten Mitgliedern, die bereit sind, auf regelmäßigen Arbeitstouren die Pflege des neuen Gartens zu übernehmen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, Teil dieser innovativen Initiative zu werden und beim Anbau von Cannabis auf alpinem Boden mitzuwirken. Interessierte können sich unter folgendem Link bei der Gruppe melden: zum Cannabis Alpine Club

Mit einem Augenzwinkern und einem grünen Daumen geht der DAV somit neue Wege… 😉

Es darf gelacht werden

Dieser geniale Aprilscherz bekommt von der gesamten WOCHENBLATT-Redaktion das Prädikat „besonders gelungen“. Wer sich die ganze Geschichte – genauer den ganzen Scherz – auf der Zunge zergehen lassen möchte, schaut unter www.alpenverein.de nach.

(Quelle: DAV/Presse – Stand: 1. April 😊)