Bergunfall 19-Jähriger stürzt in den Chiemgauer Alpen in den Tod

19-Jähriger stürzt in den Chiemgauer Alpen in den Tod
Großangelegte Suchaktion rund um den Fuderheustein: 19-Jähriger Wanderer wurde vermisst und konnte nur noch Tod geborgen werden. (Symbolbild: Chalabala / iStock / Getty Images Plus)

Am Freitag kam ein 19-Jähriger im Berchtesgadener Land von einer Bergtour nicht zurück. Er wurde als vermisst gemeldet. Eine großangelegte Suchtaktion wurde gestartet. Jetzt ist es traurige Gewissheit – der junge Mann ist tot.

Mit mehreren Drohnen, Hubschraubern, Alpinhunden und einem Großaufgebot an Rettungskräften der Bergwacht wurde nach dem vermissten Deutschen aus Bayreuth gesucht. Kollegen des Mannes konnten den Helfern einen letzten möglichen Standort im Bereich um den Fuderheustein am Vorderstaufen (bei Bad Reichenhall) mitteilen.

Über steile Rinne abgestürzt

Nach einer zweitätigen Suche konnte der Vermisste schließlich leblos aufgefunden. Wie es von der Polizei heißt ist davon auszugehen, dass der Verstorbene bereits am Vortag in den späten Abendstunden über eine ca. 200 Meter steile Rinne abgestürzt war. Dabei hatte er sich vermutlich seine tödlichen Verletzungen zugezogen hatte.

Der Verstorbene wurde mittels Polizeihubschrauber geborgen. Die polizeilichen Todesermittlungen laufen.

Der Fuderheustein ist der felsige Gipfelaufbau (1.321 m) des Fuderheubergs (auch Vorderstaufen genannt) in den Chiemgauer Alpen. Er bildet den östlichen Ausläufer der Staufengruppe und ist durch beeindruckende Ausblicke auf Bad Reichenhall, das Salzburger Land und die Berchtesgadener Alpen bekannt.

(Quelle: LPD Bayern)