1.000 Schutzengel und geniale Rettungskette: 60-Jähriger überlebt in Zürs

1.000 Schutzengel und geniale Rettungskette: 60-Jähriger überlebt in Zürs
Ein Rettungshubschrauber nach einem Skiunfall im Einsatz // Symbolbild. (Bild: picture alliance / CHROMORANGE | Udo Herrmann)

Ein Skifahrer fährt am 5. April im bekannten österreichischen Skigebiet Zürs Richtung Trittalp-Talstation. Dort angekommen bricht er plötzlich vor den Augen seiner Frau zusammen und verliert das Bewusstsein.

Zwei Ärzte, die zu diesem Zeitpunkt zufällig mit ihren Skiern vorbeikommen, beginnen laut Polizeibericht umgehend mit den Reanimationsmaßnahmen. Der Liftangestellte alarmierte zeitgleich die Pistenrettung.

Blitzschnelle Rettungskette

Dadurch fuhr der Pistenretter innerhalb weniger Minuten mit einem Defibrillator zum Einsatzort. Zeitgleich wurde der Notarzthubschrauber, der sich zu dieser Zeit am Stützpunkt in Zürs befand, von der Pistenrettung alarmiert. Aufgrund der geringen Entfernung von nur 1,5 km befand sich in kürzester Zeit eine weitere Ärztin vor Ort.

Patient hat Vorfall überlebt

Der Mann konnte noch vor Ort erfolgreich wiederbelebt werden. Er wurde im Anschluss per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Aufgrund des schnellen Einschreitens der zufällig anwesenden Ärzte, der Pistenrettung, der Crew des Notarzthubschraubers und der bestens funktionierenden Rettungskette hat der Patient diesen Vorfall überlebt.

(Quelle: lpd Vorarlberg/Presse)