Kampf gegen die Schließung Tettnang fordert: Minister Lucha soll Schließung der Notfallpraxis prüfen
Tettnang und 17 weitere Städte kämpfen gegen die geplante Schließung ihrer Notfallpraxen. Nach einem Rückschlag vor Gericht richten sie einen Appell an Gesundheitsminister Lucha – und pochen auf Beteiligung bei der künftigen medizinischen Versorgung.
Gesundheitsversorgung in Gefahr Bad Saulgau kämpft für den Erhalt der Notfallpraxis
Die geplante Schließung der Notfallpraxis in Bad Saulgau und 16 weiterer Standorte in Baden-Württemberg sorgt für Unmut. Um gegen den drohenden Verlust dieser wichtigen medizinischen Einrichtungen zu protestieren, wird am 21. Oktober eine Demonstration in Stuttgart organisiert. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen.
Zwischenbilanz im Notfalldienst Ärztliche Versorgung der Patienten trotz Einschränkungen gesichert
Seit vier Wochen gilt ein Notfallmaßnahmenplan im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Acht von 115 Notfallpraxen mussten geschlossen werden, viele weitere haben ihre Öffnungszeiten reduziert. Eine erste Zwischenbilanz zeigt: Die ärztliche Versorgung der Patienten ist weiterhin sichergestellt.
Notfallpraxis soll gerettet werden Bad Saulgau bringt eine Petition auf den Weg
Um die Notfallpraxis in Bad Saulgau zu retten, hat der Gemeinderat eine Petition auf den Weg gebracht. Bad Saulgau ist damit Teil einer landesweiten Aktion, an der sich die 17, von der Schließung ihrer Notfallpraxen betroffenen Städte, beteiligen.
Am Wochenende in die Notfallpraxis – nur wenn es erforderlich ist
Stuttgart – Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg weist darauf hin, dass die Notfallpraxen an den Wochenenden und Feiertagen sowie in der Nacht nur für die Versorgung von medizinisch notwendigen, unaufschiebbaren Behandlungen vorgesehen sind.
Notfallpraxis wird zum „Schwarze Peter-Spiel“
Vor kurzer Zeit stellten sich Dr. Faust (Geschäftsführer der SRH Kliniken Sigmaringen GmbH) und Landrätin Stefanie Bürkle im Interview einem Regio-TV-Sender, Dabei entstand der Eindruck, dass die niedergelassenen Ärzte für die notärztliche Versorgung für die Räume Saulgau und Pfullendorf in die Bresche springen sollen. Das Wochenblatt wollte genau wissen, ob dieser Eindruck täuscht und fragte bei Doris Schröter (Bürgermeisterin Bad Saulgau) und ihrem Kollegen Thomas Kugler (Bürgermeister Pfullendorf) nach.